Bezirkszahnärztekammer Rheinhessen

Körperschaft des öffentlichen Rechts

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Patienten empfangen und begleiten

1. Ausbildungsjahr

Zielsetzung:

Die Auszubildenden verfügen über die Kompetenz, Patientinnen und Patienten angemessen zu empfangen und zu begleiten und bei der Befundaufnahme mitzuwirken.


Unsere Tipps - unbedingt reinschauen!

→ Video: ZFA-Academy: Aufbau des Zahnhalteapparates PARODONT

→ Video: ZFA-Academy: Dienstvertrag / Werkvertrag

hier insbesondere
→ Behandlungsvertrag
→ Vertrag mit dem Labor

→ Video: ZFA-Academy: Abrechnung BEMA 01

hier insbesondere
→ BEMA-Begriffserklärung
→ Grundlagen der BEMA-Abrechnung
→ BEMA 01 Leistung
→ Dokumentation
→ Abrechenbarkeit

→ Video: ZFA-Academy: Grundlagen der GOZ

Inhalt laut Rahmenlehrplan (Berufsschule)

Der Rahmenlehrplan beschreibt die in den Berfusbildendenschulen zu vermittelnden Inhalte wie folgt:

Die Schülerinnen und Schüler machen sich die Anforderungen an eine adressaten- und situationsgerechte Kommunikation bewusst. Sie machen sich mit den Möglichkeiten, Patientinnen und Patienten zur Kooperation zu motivieren, vertraut (verschie­dene Patientengruppen, soziokulturelle Unterschiede, Kommunikation, Beschwerdemanagement).

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die die gesetzlichen und vertraglichen Regelungen der zahnmedizinischen Versorgung (Behandlungsvertrag, Delegationsrahmen) sowie die Grundlagen der Abrechnung (Kostenträger, Gebührenordnun­gen, Abrechnungsprozess).

Die Schülerinnen und Schüler stellen sich darauf ein, im Umgang mit den Patientinnen und Patienten adressatengerecht Um­gangsformen und Kommunikationsregeln anzuwenden. Sie bewahren Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse und gewährleisten durch geeignete Maßnahmen die ärztliche Schweigepflicht. Sie erkennen Kommunikationsstörungen und tragen zu deren Lö­sung bei.

Die Schülerinnen und Schüler führen die Patientenaufnahme auch mit digitalen Medien und in einer fremden Sprache durch. Sie erkennen mögliche Störungen und ergreifen erforderliche Maßnahmen. Sie informieren sich über den Anamnesestatus und unterstützen Patientinnen und Patienten sowie Behandelnde bei der Anamneseerhebung. Sie berücksichtigen die aktuellen Datenschutzvorgaben und Maßnahmen zur Datensicherung sowie gesetzliche Aufbewahrungsfristen. Sie begleiten Patientinnen und Patienten in den Behandlungsraum und bereiten die Befundaufnahme unter Beachtung hygienischer Grundsätze vor. Sie wirken bei der Befundaufnahme und der Dokumentation, auch mit digitalen Medien, mit und wenden dabei die zahnärztliche Terminologie an (Gebissschema, anatomische Strukturen, Gebissentwicklung). Sie erläutern patientengerecht die zahnärztliche Behandlung und die entsprechenden Praxisabläufe. Sie verabschieden Patientinnen und Patienten adressatengerecht unter Berücksichtigung weiterer Verwaltungsaufgaben (Terminplanung, schriftliche Kommunikation auch mit digitalen Medien, Post­bearbeitung). Sie bereiten die Leistungsabrechnung mit den jeweiligen Kostenträgern vor.

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und reflektieren ihr Handeln bezüglich Patientenempfang und Patientenbegleitung, auch im Hinblick auf Anliegen und Beschwerden von Patienten.

Die Schülerinnen und Schüler bewerten, inwiefern ihr Handeln zur Patientenzufriedenheit und Praxisbindung beiträgt und schlagen Verbesserungsmöglichkeiten vor.

Themenbereiche laut Schulbuch

Patienten empfangen und begleiten
Erstkontakt / Verabschiedung 
Gesprächsführung (ängstliche Patienten, Kinder, Senioren etc.)
Verhaltensregeln und Umgangsformen
Umgang mit sprachlichen und kulturellen Barrieren
Beschwerde- und Konfliktmanagement

Anamnese
Allgemeinmedizinische, spezielle, Familien- und Medikamentenanamnese
Risikopatienten erkennen und betreuen

Datenschutz & Schweigepflicht
rechtliche Grundlagen (DSGVO, §203 StGB)
konkrete Maßnahmen im Praxisalltag
Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten
Patientendaten Erfassung und Verarbeitung

Terminmanagement & Organisation
Terminvergabe, Pufferzeiten, Recall-System
Posteingang/-ausgang
Umgang mit digitalen Systemen

Grundlagen Anatomie & zahnmedizinisches Basiswissen
Aufbau von Zahn und Parodontium
Unterschiede Milch-/bleibendes Gebiss
Zahnschemata (FDI-System)

Vorbereitung und Assistenz bei der Befundaufnahme
Bereitstellung der Instrumente und Raumvorbereitung
Mitwirkung bei der Dokumentation

Grundlagen der zahnärztlichen Abrechnung
BEMA / SGB V / GOZ
Leistungsabrechnung bei Kassenpatienten
außervertragliche Leistungen bei Kassenpatienten
Erstellung von Rechnungen, Formularen (eGK, AU, Rezepte)

Vertragsrecht
Behandlungsvertrag
Versicherungsarten (GKV/PKV)
rechtliche Beziehungen (Kasse, Patient, Labor)



Ausbildungsplan für die Praxis - nach Berufsbildpositionen

Alle Berufsbildpositionen zu Lernfeld 2 - im Überblick

Laut Entsprechungsliste des bibb sind folgende Berufsbildpositionen dem Lernfeld 2 zugeordnet: 

 

⇒ Abschnitt A - Teil I

1. Verschwiegenheitspflichten und berufsrechtliche Vorgaben erkennen und einhalten

1 a) rechtliche Regelungen, auch zur ärztlichen Schweigepflicht, einhalten und durch geeignete Maßnahmen sicherstellen

1 b) rechtliche Grenzen für selbstständiges Handeln einhalten

1 c) Dokumente und Behandlungsunterlagen unter Berücksichtigung von Datenschutzvorgaben sicher aufbewahren und die Aufbewahrungsfristen einhalten

1 d) Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse wahren

2. Patientinnen und Patienten individuell betreuen

2 a) Patienten empfangen

2 b) Auskünfte, auch in Fremdsprache, erteilen

2 c) auf die Situation und Verhal­tens­­­weisen der Patienten vor, während und nach der zahn­ärzt­lichen Behandlung bedürf­nis­gerecht eingehen und dabei deren Erwartungen und Wünsche sowie soziale, psychische und somatische Bedingungen berücksichtigen, insbesondere bei ängstlichen Menschen, bei Menschen mit Behinderung oder mit besonderem medizinischem Unterstützungsbedarf, bei Risikopatienten sowie bei Kindern

2 d) Anliegen und Beschwerden von Patienten situationsadäquat aufnehmen und lösungsorientiert handeln

2 e) Patienten unter Anwendung analoger oder digitaler Kommunikationswege informieren

2 f) Patienten und begleitenden Personen die zahnärztlichen Behandlungen und Praxisabläufe verständlich erläutern und zur Kooperation motivieren

2 g) eigenes Verhalten als Beitrag zur Zufriedenheit von Patienten reflektieren und daraus Schlussfolgerungen für die Patientenbeziehung ziehen

6. Zahnärztliche diagnostische und therapeutische Maßnahmen vorbereiten, dabei assistieren und nachbereiten

6 a) Fachbegriffe der zahnmedizinischen Terminologie sowie des Abrechnungswesens anwenden

6 b) Arbeitsplatz, insbesondere für die Untersuchungen und Behandlungen, vorbereiten

6 c) bei Befundaufnahme und diagnostischen Maßnahmen mitwirken

6 d) bei präventiven, konservie­renden und chirurgischen Behandlungsmaßnahmen assistieren, insbesondere Arzneimittel, Werkstoffe und Materialien vorbereiten und verarbeiten, Instrumente und Geräte behandlungsspezifisch handhaben und Behandlungsabläufe dokumentieren

10. Zahnärztliche Leistungen abrechnen

10 a) Fachbegriffe der zahnmedizinischen Terminologie sowie des Abrechnungswesens anwenden

10 b) rechtliche Regelungen einhalten und dabei die unterschiedlichen Versicherungsarten und Vergütungssysteme beachten

10 c) erbrachte Leistungen erfassen und Kostenträgern zuordnen


⇒ Abschnitt A - Teil II

9. Arbeitsprozesse organisieren und Qualitätsmanagement umsetzen

9 a) Aufgaben im eigenen Arbeitsbereich selbstverantwortlich sowie im Team planen, organisieren und durchführen, Ergebnisse abstimmen und auswerten

9 d) behandlungsorientierte und patientenspezifische Terminplanung durchführen

9 e) Posteingang und -ausgang bearbeiten, Fristen und Termine erfassen, koordinieren und überwachen

9 f) Korrespondenzen selbstständig verfassen

9 g) Daten von Patienten erfassen und verarbeiten

9 j) Informations- und Kommunikations­techniken nutzen

10. Zahnärztliche Leistungen abrechnen

10 d) erbrachte Leistungen prüfen und abrechnen sowie Abrechnungen weiterleiten

10 f) Ausgangsrechnungen, auch Privatliquidationen, erstellen


⇒ Abschnitt B
 - Integrative Berufsbildpostionen

1. Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht

1 a) den Aufbau und die grundlegenden Arbeits- und Geschäftsprozesse des Ausbildungsbetriebes erläutern

1 b) Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag sowie Dauer und Beendigung des Ausbildungs­verhältnisses erläutern und Aufgaben der im System der dualen Berufsausbildung Beteiligten beschreiben

1 c) die Bedeutung, die Funktion und die Inhalte der Ausbildungs­ordnung und des betrieblichen Ausbildungs­plans erläutern sowie zu deren Umsetzung beitragen

1d) die für den Ausbildungsbetrieb geltenden arbeits-, sozial-, tarif- und mitbestimmungs­rechtlichen Vorschriften erläutern

1 e) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungs­rechtlichen Organe des Ausbildungs­betriebes erläutern

1 f) Beziehungen des Ausbildungs­betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorgani­sationen und Gewerkschaften erläutern

1 g) Positionen der eigenen Entgeltabrechnung erläutern

1 h) wesentliche Inhalte von Arbeitsverträgen erläutern

1 i) Möglichkeiten des beruflichen Aufstiegs und der beruflichen Weiterentwicklung erläutern

2. Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

2 a) Rechte und Pflichten aus den berufsbezogenen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungs­vorschriften kennen und diese Vorschriften anwenden

2 b) Gefährdungen von Sicherheit und Gesundheit am Arbeits­platz und auf dem Arbeitsweg prüfen und beurteilen

2 c) sicheres und gesundheits­gerechtes Arbeiten erläutern

2 d) technische und organisatorische Maßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen sowie von psychischen und physischen Belastungen für sich und andere, auch präventiv, ergreifen

2 e) ergonomische Arbeitsweisen beachten und anwenden

2 f) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben und erste Maßnahmen bei Unfällen einleiten 

2 g) betriebsbezogene Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden, Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

3. Umweltschutz und Nachhaltigkeit

3 a) Möglichkeiten zur Vermeidung betriebsbedingter Belastungen für Umwelt und Gesellschaft im eigenen Aufgabenbereich erkennen und zu deren Weiterentwicklung beitragen

3 b) bei Arbeitsprozessen und im Hinblick auf Produkte, Waren oder Dienstleistungen Materialien und Energie unter wirtschaftlichen, umwelt­verträglichen und sozialen Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit nutzen

3 c) für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes einhalten

3 d) Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Wieder­verwertung oder Entsorgung zuführen

3 e) Vorschläge für nachhaltiges Handeln für den eigenen Arbeitsbereich entwickeln

3 f) unter Einhaltung betrieblicher Regelungen im Sinne einer ökonomischen, ökologischen und sozial nachhaltigen Entwicklung zusammen­arbeiten und adressaten­gerecht kommunizieren

4. Digitalisierte Arbeitswelt

4 a) mit eigenen und betriebs­bezogenen Daten sowie mit Daten Dritter umgehen und dabei die Vorschriften zum Datenschutz und zur Daten­sicherheit einhalten

4 b) Risiken bei der Nutzung von digitalen Medien und informationstechnischen Systemen einschätzen und bei deren Nutzung betriebliche Regelungen einhalten

4 c) ressourcenschonend, adressatengerecht und effizient kommunizieren sowie Kommunikationsergebnisse dokumentieren

4 d) Störungen in Kommunikations­prozessen erkennen und zu ihrer Lösung beitragen

4 e) Informationen in digitalen Netzen recherchieren und aus digitalen Netzen beschaffen sowie Informationen, auch fremde, prüfen, bewerten und auswählen

4 f) Lern- und Arbeitstechniken sowie Methoden des selbstgesteuerten Lernens anwenden, digitale Lernmedien nutzen und Erfordernisse des lebensbegleitenden Lernens erken­nen und ableiten

4 g) Aufgaben zusammen mit Beteiligten, einschließlich der Beteiligten anderer Arbeits- und Geschäftsbereiche, auch unter Nutzung digitaler Medien, planen, bearbeiten und gestalten

4 h) Wertschätzung anderer unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Vielfalt praktizieren 

5. Kommunikation und Kooperation

5 a) situations- und adressaten­gerecht sowie zielorientiert kommunizieren

5 b) Ursachen von Konflikten und Kommunikationsstörungen erkennen und zu deren Lösung beitragen

5 c) sich in das Team integrieren, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kooperieren und ergebnisorientiert handeln

5 d) betriebliche Kommunikations­regeln beachten, Kommunikationskanäle auswählen und verwenden

5 f) eigenes Verhalten reflektieren



Wichtige Positionen zu Lernfeld 2 (LF 2)

Die aufgeführten Aufgaben und Inhalte dienen der Unterstützung und Ergänzung der praktischen Ausbildung in der Zahnarztpraxis. Sie ersetzen nicht den Berufsschulunterricht, sondern sollen dabei helfen, schulische Inhalte praxisnah aufzugreifen, zu vertiefen und im Praxisalltag anzuwenden.


⇒ Abschnitt A - Teil I
 - Schwerpunkt bis GAP 1



1. Verschwiegenheitspflichten und berufsrechtliche Vorgaben erkennen und einhalten

1 a) rechtliche Regelungen (LF 2)

Rechtliche Regelungen, auch zur ärztlichen Schweigepflicht, einhalten und durch geeignete Maßnahmen sicherstellen

In diesem Kapitel geht es darum, rechtliche Regelungen – insbesondere die ärztliche Schweigepflicht und den Datenschutz – zu kennen und im Praxisalltag sicher anzuwenden.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

3. Schuljahr:

→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12

→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die rechtlichen Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das konsequente Einhalten der Schweigepflicht und der sichere Umgang mit sensiblen Patientendaten im Mittelpunkt.


Unsere Empfehlung: ZFA-Academy Videos unter ⇒ Lernfeld 1


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Rechtliche Grundlagen im Patientenkontakt anwenden



1. Behandlungsvertrag verstehen

  • Inhalte eines Behandlungsvertrages anhand eines Praxisbeispiels erläutern
  • Grundlagen des Patientenrechtegesetzes darstellen

Informationslinks:

→ BGB, insbesondere § 630a ff. BGB (Behandlungsvertrag, Patientenrechte)
→ Patientenrechtegesetz
 


2. Datenweitergabe rechtssicher durchführen

  • Voraussetzungen für die Weitergabe von Patientendaten (z. B. an KZV oder Krankenkassen) erläutern
  • Bedeutung der Einwilligung und der gesetzlichen Vorgaben erklären

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

1 b) rechtliche Grenzen für selbständiges Handeln (LF 2)

Rechtliche Grenzen für selbständiges Handeln einhalten

Im juristischen Sinne handeln Auszubildende nicht selbstständig, also nicht frei von Weisungen.

Im Rahmen des Direktionsrechtes legen Ausbildende fest, welche Aufgaben von Auszubildenden mit und ohne Überwachung ausgeführt werden. Diese Vorgabe ist für Auszubildende zwingend.

Bitte beachten Sie, dass das Zahnstein­entfer­nen durch Auszubildende nicht gestattet ist. Auch eine Beauftragung der Azubis mit der Durch­führung weiterer delegierbaren Leistungen ist nicht erlaubt.

In diesem Kapitel geht es darum, die rechtlichen Grenzen für das eigene Handeln als Auszubildende zu kennen und im Praxisalltag einzuhalten.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

3. Schuljahr:

→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das Arbeiten im vorgegebenen Kompetenzbereich sowie das Einhalten von Anweisungen im Mittelpunkt.


Unsere Empfehlung: ZFA-Academy Videos unter ⇒ Lernfeld 1


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Verhalten im Praxisalltag

 

1. Praxisinterne Vorgaben umsetzen

  • Regeln für Ordnung und Verhalten im Betrieb beschreiben
  • Praxisinterne Anweisungen benennen und deren Bedeutung erläutern

2. Grenzen im Umgang mit Patienten beachten

  • Tätigkeiten benennen, die Auszubildende nicht selbstständig durchführen dürfen
  • Beispiele aus dem Praxisalltag einordnen
  • Typische Tätigkeiten im Praxisalltag benennen und einordnen (erlaubt / nicht erlaubt)
  • Aufgabenbereiche unterscheiden und Gegenüberstellen:
    - Was darf eine ausgelernte ZFA?
    - Was darf eine/ein Auszubildende/r?

Wichtiger Hinweis:
Das Entfernen von Zahnstein sowie die eigenständige Durchführung delegierbarer Leistungen ist für Auszubildende nicht erlaubt. 


Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten. 

1 c) Aufbewahrung von Dokumenten und Behandlungsunterlagen (LF 2)

Dokumente und Behandlungsunterlagen unter Berücksichtigung von Datenschutzvorgaben sicher aufbewahren und die Aufbewahrungsfristen einhalten

In diesem Kapitel geht es darum, Dokumente und Behandlungsunterlagen sicher aufzubewahren, Datenschutzvorgaben einzuhalten und gesetzliche Aufbewahrungsfristen zu beachten.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Hygienemaßnahmen ⇒ Lernfeld 3

3. Schuljahr:

→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die gesetzlichen Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht der sichere, strukturierte und datenschutzkonforme Umgang mit Dokumenten und Patientendaten im Mittelpunkt. 


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 
zu Lernfeld 2 - Patientenaufnahme & Dokumentation

 

1. Dokumentation im Praxisalltag

  • Den Umgang mit Patientenakten und Dokumentationen in der Praxis beschreiben
  • Schulisches Wissen zur Dokumentation einbeziehen
  • Bedeutung der vollständigen und sicheren Dokumentation erläutern

Informationslink: 

 Maßnahmen zur Einhaltung des Datenschutzes


1. Schutz von Unterlagen gewährleisten

  • Maßnahmen zum Schutz von Dokumenten vor unbefugtem Zugriff erläutern, z. B.:
    - verschlossene Schränke
    - keine unbeaufsichtigten Akten
  • Praxisinterne Regelungen zur Aufbewahrung beschreiben

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

1 d) Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse (LF 2)

Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse wahren

In diesem Kapitel geht es darum, die Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse unterscheiden zu kennen und die Regelungen, insbesondere zur Schweigepflicht, einzuhalten.

Definition (laut Erläuterungen zum Ausbildungsrahmenplan der BiBB):

Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sind alle auf den Ausbildungsbetrieb bezogenen Tatsachen, Umstände und Vorgänge, die nicht offenkundig, sondern nur einem begrenzten Personenkreis zugänglich sind und an deren Nichtverbreitung ein berechtigtes Interesse besteht. Grundsätzlich müssen die Geheimnisse als solche deklariert werden. Betriebsgeheimnisse umfassen im Wesentli­chen technisches Wissen (z. B. über einge­setzte Technik, Materialien oder Betriebs­abläufe). Geschäftsgeheimnisse betreffen vornehmlich kaufmännisches Wissen (z. B. Umsätze, Geschäftskorrespondenz, Geschäfts­bücher, Bezugsquellen oder Strategien).


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die theoretischen Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das bewusste und verantwortungsvolle Verhalten im Umgang mit vertraulichen Informationen im Mittelpunkt.


Unsere Empfehlung: ZFA-Academy Videos unter ⇒ Lernfeld 1


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Verhalten im Praxisalltag

 

1. Bewusstes Verhalten im Alltag

  • Situationen im Praxisalltag benennen, in denen Verschwiegenheit besonders wichtig ist
  • Erläutern, welche Informationen nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen

2. Folgen von Verstößen verstehen

  • Mögliche Konsequenzen bei Verletzung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen darstellen
  • Zusammenhang zur Schweigepflicht herstellen

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

2. Patientinnen und Patienten individuell betreuen

2 a) Patientenempfang (LF 2)

Patienten empfangen

In diesem Kapitel geht es darum, Patienten freundlich, sicher und situationsgerecht zu empfangen und den ersten Eindruck der Praxis positiv zu gestalten.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2


Didaktischer Hinweis (für die Praxis) 

Die Grundlagen der Kommunikation werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das freundliche, sichere und situationsgerechte Auftreten im direkten Patientenkontakt im Mittelpunkt.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

  

zu Lernfeld 2 - Patientenempfang professionell gestalten

 

1. Umgangsformen und Kommunikation anwenden

  • Erwartungen der Praxisleitung an den Patientenempfang beschreiben
  • Grundregeln der Kommunikation anwenden, z. B.:
    - Blickkontakt aufnehmen
    - Patienten mit Namen ansprechen
    - klare und verständliche Aussagen treffen
    - Patienten ausreden lassen
    - angemessene Lautstärke wählen
    - Freundliches, hilfsbereites und umsichtiges Verhalten zeigen
    - Hochsprache anwenden, ggf. situationsgerecht regionale Sprache nutzen

Informationslink: 

→ Begrüßen der Patienten


2. Patientenorientiert handeln

  • Den Umgang mit Patienten alters- und verhaltensgerecht gestalten
  • Auf unterschiedliche Patientengruppen eingehen (z. B. Kinder, ältere Patienten, Angstpatienten)

3. Begrüßungssituationen üben und reflektieren

  • Begrüßungssituationen praktisch durchführen
  • Rückmeldung von Kolleginnen und Kollegen einholen
  • Eigenes Verhalten reflektieren und verbessern

4. Patientenaufnahme unterstützen

  • Den Ablauf der Patientenaufnahme beschreiben
  • Patienten in den Behandlungsraum begleiten
  • Den Behandlungsraum für die Befundaufnahme vorbereiten

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

2 b) Auskünfte (LF 2)

Auskünfte, auch in einer Fremdsprache, erteilen

In diesem Kapitel geht es darum, Patienten verständliche Auskünfte zu erteilen und dabei auch Fachbegriffe – ggf. in einer Fremdsprache – sicher anzuwenden.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

2. Schuljahr:

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

3. Schuljahr:

→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12


Didaktischer Hinweis (für die Praxis) 

Die Fachsprache und Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das verständliche Erklären von Inhalten und der sichere Umgang mit Patienten – ggf. auch unter Nutzung einfacher fremdsprachlicher Mittel – im Mittelpunkt. 


Unsere Empfehlung:  Lernbuch - Fachwörterbuch für Zahnmedizinische Fachangestellte


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Grundlagen der Kommunikation und Fachsprache im Patientenkontakt

 

1. Fachbegriffe erlernen und anwenden 

  • Ein persönliches Vokabelheft anlegen und kontinuierlich führen
  • Fachbegriffe aus dem Praxisalltag sammeln, verstehen und eintragen
  • Begriffe während der Behandlung aktiv anwenden und wiederholen

2. Anamnesebogen verstehen und erklären

  • Inhalte und Zweck des Anamnesebogens erläutern
  • Wichtige Begriffe erklären und in das Vokabelheft aufnehmen
  • Patienten einfache Erklärungen zu den einzelnen Punkten geben

3. Formulare im Praxisalltag verstehen

  • Weitere Formulare (z. B. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Rezepte, Bescheinigungen) sichten
  • Inhalte und Zweck in eigenen Worten erklären

4. Kommunikation bei Sprachbarrieren unterstützen

  • Hilfsmittel zur Verständigung kennenlernen und anwenden, z. B.:Möglichkeiten der einfachen und verständlichen Kommunikation beschreiben
    - Piktogramme

    - fremdsprachige Formulare

Informationslink: 

→ Piktogramme der BZÄK und fremd­sprachi­ge Formulare


Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

2 c) situationsgerechter Umgang mit Patienten (LF 2)

Auf die Situation und Verhal­tens­­­weisen der Patienten vor, während und nach der zahn­ärzt­lichen Behandlung bedürf­nis­gerecht eingehen und dabei deren Erwartungen und Wünsche sowie soziale, psychische und somatische Bedingungen berücksichtigen, insbesondere bei ängstlichen Menschen, bei Menschen mit Behinderung oder mit besonderem medizinischem Unterstützungsbedarf, bei Risikopatienten sowie bei Kindern

In diesem Kapitel geht es darum, Patienten vor, während und nach der Behandlung situationsgerecht zu betreuen und dabei individuelle Bedürfnisse zu erkennen und zu berücksichtigen.


Entsprechung Schule:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

 Medizinische Notfälle begleiten ⇒ Lernfeld 7 

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11

→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die Grundlagen zu Kommunikation, Verhalten und Patientengruppen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das Einfühlungsvermögen sowie das situationsgerechte Anpassen des eigenen Verhaltens nach Vorgaben der Praxis im Mittelpunkt.


Unsere Empfehlung: Üben Sie in verschiedenen Situationen kontinuierlich den Empfang und Begleitung von Patienten vor, während und nach der jeweilgen Behandlung. Anschließend führen Sie ein Feedbackgespräch mit dem Azubi.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Patientenverhalten verstehen und angemessen reagieren

 

1. Unterschiedliche Patientengruppen erkennen

  • Besonderheiten im Umgang mit verschiedenen Patientengruppen erläutern, z. B.:
    - Angstpatienten
    - Kinder
    - ältere oder pflegebedürftige Patienten
    - Risikopatienten
    - Patienten mit Sprachbarrieren

2. Kommunikation und Verhalten anpassen

  • Angemessene Kommunikationsformen auswählen
  • Bedürfnisse der Patienten erkennen und darauf eingehen
  • Eigene Wirkung im Patientenkontakt reflektieren

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

2 d) Anliegen und Beschwerden von Patienten (LF 2)

Anliegen und Beschwerden von Patienten situationsadäquat aufnehmen und lösungsorientiert handeln

In diesem Kapitel geht es darum, Anliegen und Beschwerden von Patienten ernst zu nehmen, strukturiert aufzunehmen und lösungsorientiert zu bearbeiten.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

2. Schuljahr:

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

 Medizinische Notfälle begleiten ⇒ Lernfeld 7 


Didaktischer Hinweis (für die Praxis) 

Die Grundlagen der Kommunikation werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das ruhige, lösungsorientierte und respektvolle Bearbeiten von Anliegen und Beschwerden nach individuellen Vorgaben der Praxis im Rahmen des Beschwerdemanagements im Mittelpunkt.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

  

zu Lernfeld 2 - Grundlagen der Kommunikation & Patientenkontakt

 

1. Beschwerdemanagement kennenlernen

  • Den Ablauf des Beschwerdemanagements in der Praxis beschreiben
  • Zuständigkeiten im Team benennen

2. Verhaltensregeln anwenden

  • Grundregeln im Umgang mit Beschwerden erläutern, z. B.:
    - Anliegen ernst nehmen
    - aktiv zuhören
    - nicht unterbrechen
    - keine Bagatellisierung
    - zeitnahe Klärung anstreben

3. Kommunikation reflektieren

  • Eigene Reaktion in Gesprächssituationen beschreiben
  • Wirkung des eigenen Verhaltens auf Patienten einschätzen

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

2 e) Kommunikationswege (LF 2)

Patienten unter Anwendung analoger oder digitaler Kommunikationswege informieren

In diesem Kapitel geht es darum, Patienten über verschiedene analoge und digitale Kommunikationswege sicher, verständlich und datenschutzkonform zu informieren.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11


Didaktischer Hinweis (für die Praxis) 

Die theoretischen Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das sichere und datenschutzkonforme Anwenden unterschiedlicher Kommunikationswege im Mittelpunkt. 


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

  

zu Lernfeld 2 - Kommunikation mit Patienten anwenden

 

1. Praxisinterne Kommunikationswege kennenlernen 

  • Alle in der Praxis genutzten Kommunikationswege auflisten und deren Einsatz beschreiben (z. B. mit Patienten, Laboren, Überweisungspraxen)
  • Zuständigkeiten und Abläufe beschreiben

2. Datenschutz beachten 

  • Grundlagen des Datenschutzes bei der Kommunikation erläutern
  • Beispiele für sichere Kommunikation nennen (z. B. keine Weitergabe sensibler Daten ohne Einwilligung)

3. Telefonische Auskünfte erteilen 

  • Telefonate strukturiert führen
  • auf Datenschutz und Diskretion achten

4. Kommunikation trainieren

  • Regelmäßig Übungen an der Rezeption durchführen
  • Feedback einholen und eigene Kommunikationsfähigkeit verbessern

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.  

2 f) Aufklärung und Motiviation von Patienten (LF 2)

Patienten und begleitenden Personen die zahnärztlichen Behandlungen und Praxisabläufe verständlich erläutern und zur Kooperation motivieren

In diesem Kapitel geht es darum, Patienten Behandlungen und Praxisabläufe verständlich zu erklären und sie zur aktiven Mitarbeit zu motivieren.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11 


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Dieses Thema begleitet die gesamte Ausbildung.
Üben Sie in verschiedenen Situationen kontinuierlich das Motivieren der Patienten zur Behandlung. Anschließend führen Sie ein Feedbackgespräch mit dem Azubi.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

  

zu Lernfeld 2 - Patienten empfangen und begleiten

 

1. Einfache Erklärungen geben und Patienten einbeziehen

  • Behandlungsabläufe in einfachen Worten erklären
  • Patienten nicht überfordern und schrittweise informieren
  • Patienten in Entscheidungen einbeziehen (z. B. Gründe und Zusammenhänge erklären)

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.  

2 g) Einfluss des eigenen Verhaltens auf die Patientenzufriedenheit (LF 2)

Eigenes Verhalten als Beitrag zur Zufriedenheit von Patienten reflektieren und daraus Schlussfolgerungen für die Patientenbeziehung ziehen

In diesem Kapitel geht es darum, das eigene Verhalten im Patientenkontakt zu reflektieren und gezielt zur Verbesserung der Patientenzufriedenheit einzusetzen.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Dieses Thema begleitet die gesamte Ausbildung.
Die Erwartungen an das Verhalten sollten im Vorfeld der jeweiligen Behandlung geklärt sein. Anschließend führen Sie ein Feedbackgespräch mit dem Azubi.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Patienten empfangen und begleiten

 

1. Patientenreaktionen verstehen und bewerten

  • Reflektieren, ob Patienten Erklärungen und Anweisungen verstanden haben
  • Eigene Kommunikation im Empfangsbereich bewerten

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

6. Zahnärztliche diagnostische und therapeutische Maßnahmen vorbereiten, dabei assistieren und nachbereiten

6 a) Anwendung von Fachbegriffen (LF 2)

Fachbegriffe der zahnmedizinischen Terminologie sowie des Abrechnungswesens anwenden

In diesem Kapitel geht es darum, die zahnmedizinische Fachsprache sicher anzuwenden und im Praxisalltag situationsgerecht einzusetzen.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Das Thema zieht sich durch die gesamte Ausbildung durch, wobei die meisten Fachbegriffe bis zur GAP 1 beherrscht werden sollten. Die Grundlagen der Fachsprache und Anatomie werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das kontinuierliche Anwenden, Wiederholen und sichere Nutzen der Fachbegriffe im Behandlungsalltag und in der Dokumentation im Mittelpunkt.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Grundlagen der Terminologie

 

1. Vokabular systematisch aufbauen

  • Ein Vokabelheft anlegen und kontinuierlich führen
  • Neue Begriffe aus dem Praxisalltag aufnehmen, wiederholen und festigen

2. Anatomische Grundlagen verstehen

  • Aufbau eines Zahnes erläutern (Schmelz, Dentin, Pulpa, Wurzelzement)
  • Zahnhalteapparat erklären

Informationslinks:

Aufbau der Zähne und des Zahnhalteapparates 
→ Video: Grundwissen Zahn-Aufbau
→ Video: Zahnmerkmale Oberkiefer
 Video: Zahnmerkmale Unterkiefer


3. Gebiss und Zahnschemata verstehen

  • Aufbau von Ober- und Unterkiefer erläutern
  • Unterschied zwischen Milchgebiss und bleibendem Gebiss erklären
  • Richtungs- und Lagebezeichnungen in der Mundhöhle erklären
  • Zahngruppen und Zahnflächen benennen
  • Zahnschemata (z. B. FDI) anwenden

Informationslinks:

→ Video: Zähne und Zahngruppen
→ Video: Flächen und Richtungsbezeichnungen 1
Video: Flächen und Richtungsbezeichnungen 2
→ Video: Übung Zahnreihe


4. Grundlagen der zahnärztlichen Abrechnung kennenlernen und verstehen

  • Begrifflichkeiten erklären:
    - einheitlicher Bewertungsmaßstab
    - Gebührenordnung für Zahnärzte

Informationslinks:

 GOZ
 BEMA

Unser Tipp: 

→ Video: ZFA-Academy: Abrechnung BEMA 01 (BEMA-Begriffserklärung, Grundlagen der BEMA-Abrechnung, BEMA 01 Leistung, Dokumentation, Abrechenbarkeit)
→ Video: ZFA-Academy: Grundlagen der GOZ


Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

6 b) vorbereiten des Arbeitsplatzes für die Untersuchungen und Behandlungen (LF 2)

Arbeitsplatz, insbesondere für die Untersuchungen und Behandlungen, vorbereiten

In diesem Kapitel geht es darum, den Arbeitsplatz für Untersuchungen und Behandlungen kennenzulernen und im Praxisalltag sicher vorzubereiten.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11

→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12 


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht die behandlungsbezogene Vorbereitung des Arbeitsplatzes sowie das ergonomische Arbeiten nach Vorgaben der Praxis im Mittelpunkt.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Grundlagen der Arbeitsplatzvorbereitung

 

1. Behandlungseinheit und Patientenstuhl vorbereiten 

  • Besprechen, wie die Behandlungseinheit und der Patientenstuhl für die jeweilige Behandlung vorbereitet werden müssen

Informationslink:

→ Beispielvideo: Vorbereitung und Instandhaltung von Praxis- und Behandlungszimmer


2. Aufbau der Behandlungseinheit verstehen 

  • Funktionen der Behandlungseinheit erläutern
  • Unterschiede zwischen Arzt- und ZFA-Element erklären

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

6 c) Befundaufnahme (LF 2)

Bei Befundaufnahme und diagnostischen Maßnahmen mitwirken

In diesem Kapitel geht es darum, bei der Befundaufnahme mitzuwirken, diagnostische Maßnahmen zu verstehen und die Abläufe im Praxisalltag sicher zu unterstützen.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11

→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12  


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die theoretischen Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das strukturierte Mitwirken bei der Befundaufnahme sowie das sichere Unterstützen diagnostischer Maßnahmen nach Vorgaben der Praxis im Mittelpunkt.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Grundlagen der Befundaufnahme

 

1. Grundbegriffe verstehen und anwenden

  • Wichtige Begriffe erläutern und im Vokabelheft festhalten:
    - Anamnese (Definition und Zweck)
    - allgemeine und spezielle Anamnese
    - Medikamentenanamnese
    - intra- und extraorale Befunderhebung
    - Vitalitätsprüfung, Perkussion, Palpation
    - Diagnose und Therapie

Informationslinks: 

 intraoral 
→ Video: 
Was bedeutet extraoral?


2. Anamnesebogen kennenlernen

  • Praxisinternen Anamnesebogen durchgehen
  • Unklare Begriffe klären
  • Anamnese begleiten und reflektieren

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

6 d) assistieren, vorbereiten und dokumentieren (LF 2)

Bei präventiven, konservie­renden und chirurgischen Behandlungsmaßnahmen assistieren, insbesondere Arzneimittel, Werkstoffe und Materialien vorbereiten und verarbeiten, Instrumente und Geräte behandlungsspezifisch handhaben und Behandlungsabläufe dokumentieren

In diesem Kapitel geht es darum, Behandlungen fachgerecht vorzubereiten, aktiv zu assistieren und die Abläufe sicher zu dokumentieren.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die theoretischen Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht die aktive Assistenz, das sichere Vorbereiten von Materialien sowie das strukturierte Mitwirken im Behandlungsablauf nach betrieblichen Vorgaben im Mittelpunkt.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 

zu Lernfeld 2 - Grundlagen der Assistenz und Dokumentation verstehen

 

1. Fachbegriffe und Grundlagen anwenden

  • Begriffe ins Vokabelheft aufnehmen und erklären
  • Zusammenhang zwischen Befund, Diagnose und Therapie verstehen

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

10. Zahnärztliche Leistungen abrechnen

Die Systematik der zahnärztlichen Abrechnung muss intensiv anhand konkreter Behandlungsfälle geübt werden. Das Lerntool dient hierbei ausschließlich der ergänzenden Unterstützung und ersetzt keine vertiefte schulische Vermittlung und praktische Übung der Abrechnung.

10 a) Anwendung von Fachbegriffen (LF 2)

Fachbegriffe der zahnmedizinischen Terminologie sowie des Abrechnungswesens anwenden

In diesem Kapitel geht es darum, die grundlegenden Fachbegriffe der zahnmedizinischen Terminologie und der Abrechnung zu verstehen und sicher anzuwenden.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die zahnärztliche Abrechnung ist wesentlicher Bestandteil des Berufsschulunterrichts. Der Ausbilder sollte unterstützend tätig sein. Dabei ist es wichtig, das praktische Wissen parallel zum Unterrichtsstoff zu üben. In der Praxis steht die praktische Anwendung, Wiederholung und Verknüpfung der Fachbegriffe mit konkreten Behandlungsfällen im Mittelpunkt, um das schulische Wissen zu festigen. 


Unser Tipp: 

→ Video: ZFA-Academy: Abrechnung BEMA 01
- BEMA-Begriffserklärung
- Grundlagen der BEMA-Abrechnung
- BEMA 01 Leistung
- Dokumentation
- Abrechenbarkeit

→ Video: ZFA-Academy: Grundlagen der GOZ 


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

zu Lernfeld 2 - Grundlagen der Abrechnung

 

1. Grundbegriffe kennenlernen 

  • Zentrale Begriffe erklären und im Vokabelheft festhalten:
    - Einheitlicher Bewertungsmaßstab (BEMA)
    - Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)

Informationslinks:

 BEMA 
 GOZ


2. Fachsprache anwenden 

  • Zahnmedizinische Fachbegriffe sicher anwenden
  • Zusammenhang zwischen Behandlung und Abrechnung verstehen

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten. 

10 b) Versicherungsarten und Vergütungssysteme (LF 2)

rechtliche Regelungen einhalten und dabei die unterschiedlichen Versicherungsarten und Vergütungssysteme beachten

In diesem Kapitel geht es darum, die verschiedenen Versicherungsarten zu kennen und die Grundlagen der Vergütungssysteme im Praxisalltag anzuwenden.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die Grundlagen zu Versicherungsarten und Vergütungssystemen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das Erkennen des Versicherungsstatus, die korrekte Anwendung im Praxisalltag sowie das sichere Arbeiten mit Formularen und Dokumentationen nach betrieblichen Vorgaben im Mittelpunkt.


Aufgabenvorschläge für die Praxis: 

 

zu Lernfeld 2 - Grundlagen der Versicherungsarten

 

1. Versicherungsarten unterscheiden

  • Unterschiedliche Versicherungsarten erklären:
    - gesetzlich krankenversichert
    - privat krankenversichert
    - beihilfeberechtigt
    - Bundeswehr
    - Sozialhilfeempfänger / Asylbewerber
    - ausländische Patienten im Rahmen der GKV

2. Aufnahme von Patienten vergleichen

  • Unterschiede bei der Aufnahme von GKV- und Privatpatienten erläutern
  • Bedeutung der elektronischen Gesundheitskarte erklären
  • Erfassen des Versicherungsstatus besprechen

3. Karteikarte verstehen und führen

  • Inhalt und Zweck der Karteikarte erläutern
    (Inhalt, Zweck, Begriffe, Daten­schutz, Zuständigkeiten im Betrieb, Stellenwert)
  • Bedeutung von Datenschutz und Zuständigkeiten erklären
  • Datenerfassung unter Anleitung üben

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten. 

10 c) Leistungserfassung und -zuordnung (LF 2)

erbrachte Leistungen erfassen und Kostenträgern zuordnen

In diesem Kapitel geht es darum, erbrachte Leistungen korrekt zu erfassen und den jeweiligen Kostenträgern zuzuordnen.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die Grundlagen der Leistungserfassung und Zuordnung werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das Erkennen von Leistungen, deren strukturierte Erfassung sowie die sichere Zuordnung zu den jeweiligen Kostenträgern nach betrieblichen Vorgaben im Mittelpunkt.


Aufgabenvorschläge für die Praxis: 

 

zu Lernfeld 2 - Grundlagen der Leistungserfassung

 

1. Kostenträger zuordnen 

  • Anhand praktischer Beispiele den jeweiligen Kostenträger ermitteln und zuordnen

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten. 


⇒ Abschnitt A - Teil II
 - wird schwerpunktmäßig erst nach GAP 1 unterrichtet

Hier: Ausgewählte Positionen aus dem Teil II mit Bezug zu Lernfeld 2

 

9. Arbeitsprozesse organisieren und Qualitätsmanagement umsetzen

9 a) Aufgaben planen, organisieren und durchführen (LF 2)

Aufgaben im eigenen Arbeitsbereich selbstverantwortlich sowie im Team planen, organisieren und durchführen, Ergebnisse abstimmen und auswerten

In diesem Kapitel geht es darum, Arbeitsabläufe im Praxisalltag zu planen, im Team abzustimmen, durchzuführen und schrittweise zu verbessern.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

2. Schuljahr:

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

 Medizinische Notfälle begleiten ⇒ Lernfeld 7 

Schwerpunkt 3. Schuljahr:

→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die Grundlagen zu Arbeitsorganisation, Teamabstimmung und Qualitätsmanagement werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das selbstständige Planen, strukturierte Durchführen und gemeinsame Abstimmen von Arbeitsabläufen sowie das schrittweise Verbessern wiederkehrender Prozesse im Mittelpunkt. 


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 
zu Lernfeld 2 – Patientenkommunikation & Praxisablauf

 

1. Abläufe beim Patientenempfang analysieren  

  • Das Vorgehen beim Patientenempfang und der Patientenbegleitung strukturiert darstellen
  • Eigene Beobachtungen zu Verbesserungsmöglichkeiten festhalten

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

9 d) Terminplanung (LF 2)

behandlungsorientierte und patientenspezifische Terminplanung durchführen

In diesem Kapitel geht es darum, Termine patientenbezogen und behandlungsorientiert zu planen sowie Abläufe unter Berücksichtigung der jeweiligen Behandlung sicher zu organisieren.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

2. Schuljahr:

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

3. Schuljahr:

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die Grundlagen der Terminplanung werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das behandlungsorientierte und patientenspezifische Planen von Terminen sowie das Abstimmen von Zeitabläufen unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben im Mittelpunkt. 


Aufgabenvorschläge für die Praxis: 


zu Lernfeld 2 – Terminvergabe & Patientensteuerung


1. Praxisinterne Terminvergabe verstehen

  • Praxisinterne Vorgaben zur Terminvergabe ermitteln und beschreiben
  • Unterschiede bei der Terminvergabe verschiedener Patientengruppen erklären (z. B. Angstpatienten, Kinder, Risikopatienten)

Lernfeldübergreifend – verschiedene Behandlungsbereiche


1. Unterschiede in der Terminplanung erkennen

  • Besonderheiten bei folgenden Behandlungen darstellen:
    - Prophylaxe
    - Endodontie
    - Kieferorthopädie
    - Implantologie

  • Unterschiede im Zeitbedarf und Ablauf vergleichen

Lernfeldübergreifend – verschiedene Behandlungsbereiche


1. Recall-System anwenden

  • Das Recall-System erklären
  • Die Umsetzung in der eigenen Praxis beschreiben
  • Die Bedeutung für Behandlungserfolg und Patientenbindung erläutern

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

9 e) Posteingang und -ausgang (LF 2)

Posteingang und -ausgang bearbeiten, Fristen und Termine erfassen, koordinieren und überwachen

In diesem Kapitel geht es darum, den Postein- und -ausgang sicher zu organisieren sowie Fristen und Termine zuverlässig zu überwachen.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

3. Schuljahr:

→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

In der Praxis steht das strukturierte Bearbeiten von Postein- und -ausgang sowie das zuverlässige Erfassen, Überwachen und Koordinieren von Fristen und Terminen im Mittelpunkt. 


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 
zu Lernfeld 2 – Patientenkommunikation & Praxisablauf

 

1. Posteingang bearbeiten

  • Den Ablauf des Posteingangs in der Praxis ermitteln und strukturiert darstellen
  • Zuständigkeiten für die Verteilung der Post benennen
  • Wichtige von dringender Post unterscheiden und entsprechende Maßnahmen erläutern

2. Postausgang vorbereiten und kontrollieren 

  • Den Ablauf des Postausgangs in der Praxis beschreiben
  • Prüfschritte vor dem Versand darstellen (Adresse, Vollständigkeit, Porto, Versandart)
  • Grundlagen des Versands (Frankierung, Umschlagwahl, fristgerechter Versand) erläutern

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

9 f) Korrespondenzen (LF 2)

Korrespondenzen selbstständig verfassen

In diesem Kapitel geht es darum, Korrespondenz im Praxisalltag selbstständig, korrekt und nach geltenden Vorgaben zu erstellen.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

3. Schuljahr:

→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die Grundlagen der schriftlichen Kommunikation werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das korrekte Verfassen, Prüfen und Anwenden praxisbezogener Korrespondenz nach formalen und betrieblichen Vorgaben im Mittelpunkt. 


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 
zu Lernfeld 2 – Grundlagen der schriftlichen Kommunikation

 

1. Praxisbezogene Schriftstücke erstellen

  • Einen einfachen Praxisbrief nach betrieblichen Vorgaben verfassen
  • Dabei Orthografie, Interpunktion und grundlegende DIN-Regeln beachten

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

9 g) Daten erfassen und verarbeiten (LF 2)

Daten von Patienten erfassen und verarbeiten

In diesem Kapitel geht es darum, Patientendaten korrekt zu erfassen, sicher zu verarbeiten und sie gezielt im jeweiligen Behandlungszusammenhang zu nutzen.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die Grundlagen der Datenerfassung, Dokumentation und des Datenschutzes werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das korrekte Erfassen, sichere Verarbeiten und behandlungsbezogene Nutzen von Patientendaten unter Beachtung der Schweigepflicht und datenschutzrechtlicher Vorgaben im Mittelpunkt. 


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 
zu Lernfeld 2 – Patientenaufnahme & Praxisablauf

 

1. Patientendaten aufnehmen und verwalten

  • Das Einlesen einer Versicherungskarte unter Anleitung durchführen und den Ablauf beschreiben
  • Die erfassten Patientendaten (z. B. Stammdaten, Anamnese) benennen und deren Bedeutung erläutern
  • Maßnahmen zum Datenschutz und zur Schweigepflicht im Praxisalltag darstellen

Lernfeldübergreifend – Datenschutz & Abrechnung

 

1. Datenschutz und Datenverarbeitung sicher umsetzen

  • Wichtige Vorgaben der Datenschutzverordnung und Schweigepflicht erläutern
  • Das in der Praxis verwendete Abrechnungsprogramm benennen und die Anwendung beschreiben
  • Die Aufnahme von Privatpatienten und Selbstzahlenden darstellen
  • Aufbewahrungsfristen und deren Bedeutung erklären

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

9 j) Informations- und Kommunikationstechniken (LF 2)

Informations- und Kommunikations­techniken nutzen

In diesem Kapitel geht es darum, Informations- und Kommunikationstechniken gezielt einzusetzen und situationsgerecht mit Patienten und im Team zu kommunizieren.


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

2. Schuljahr:

→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9

3. Schuljahr:

→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die Grundlagen der Kommunikation und Informationsverarbeitung werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das situationsgerechte Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken im Kontakt mit Patienten, im Team und im organisatorischen Schriftverkehr im Mittelpunkt. 


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 
zu Lernfeld 2 – Patientenkommunikation & Praxisablauf 

 

1. Kommunikation mit Patienten anwenden

  • Verschiedene Kommunikationsformen (verbal, nonverbal) unterscheiden und deren Einsatz erläutern
  • Kommunikationsregeln im Patientengespräch anwenden (z.B. zuhören, ausreden lassen, konkretisieren, begründen, Ich-Form nutzen) 
  • Digitale Kommunikationswege (z.B. E-Mail, Kontaktformular, Fragebogen) im Praxisalltag einsetzen

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

10. Zahnärztliche Leistungen abrechnen

Die Systematik der zahnärztlichen Abrechnung muss intensiv anhand konkreter Behandlungsfälle geübt werden. Das Lerntool dient hierbei ausschließlich der ergänzenden Unterstützung und ersetzt keine vertiefte schulische Vermittlung und praktische Übung der Abrechnung.

10 d) Leistungen prüfen und abrechnen (LF 2)

erbrachte Leistungen prüfen und abrechnen sowie Abrechnungen weiterleiten

In diesem Kapitel geht es darum, erbrachte Leistungen mit der Dokumentation abzugleichen, korrekt einzuordnen und die Abrechnung nachvollziehbar vorzubereiten. 


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11

→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Diese Aufgaben sollen kein schulisches Wissen ersetzen, sondern Verständnis schaffen, Sicherheit im Umgang mit Dokumentation geben und den Blick für Fehler schulen. Die eigentliche Abrechnungssystematik wird in der Berufsschule vermittelt und in den Azubi-Kursen der BZK Rheinhessen vertieft.


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 
zu Lernfeld 2 – Einstieg: Dokumentation und einfache Zuordnung

 

1. Zusammenhang zwischen Behandlung und Abrechnung verstehen

  • Eine einfache Behandlungsdokumentation (z. B. Untersuchung, Beratung, einfache Füllung) ansehen
  • Die durchgeführten Leistungen in eigenen Worten benennen
  • Überlegen, welche Leistungen grundsätzlich abgerechnet werden könnten

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.

10 f) Ausgangsrechnungen (LF 2)

Ausgangsrechnungen, auch Privatliquidationen, erstellen

In diesem Kapitel geht es darum, Ausgangsrechnungen korrekt zu erstellen und die grundlegenden Anforderungen der Abrechnung nach BEMA und GOZ zu verstehen. 


Entsprechung Schule:

1. Schuljahr:

→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2

→ Kariestherapie ⇒ Lernfeld 4

2. Schuljahr:

endodontische Behandlung ⇒ Lernfeld 5

chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6

parodontologische Behandlung ⇒ Lernfeld 8

→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9

3. Schuljahr:

→ prophylaktische und kieferorthopädische Behandlung ⇒ Lernfeld 10

→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11

→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12


Didaktischer Hinweis (für die Praxis)

Die detaillierte Abrechnung nach BEMA und GOZ wird in der Berufsschule vermittelt und in Azubi-Kursen der BZK Rheinhessen vertieft.
In der Praxis steht das Verständnis der Abläufe und das Mitdenken im Vordergrund.


Informationslinks:

Video: ZFA-Academy: Fit in GOZ Teil 1
→ Video: ZFA-Academy: Fit in Abrechnung GOZ/GOÄ Abrechnungsfall - Teil 2


Aufgabenvorschläge für die Praxis:

 
zu Lernfeld 2 – Einstieg: Aufbau einer Rechnung

 

1. Grundlagen von Rechnungen verstehen

  • Den Aufbau einer einfachen Rechnung beschreiben (z. B. Patientendaten, Datum, Leistungen)
  • Den Unterschied zwischen gesetzlicher und privater Abrechnung in Grundzügen erläutern

Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der Azubi-App beantworten.



Integrative Positionen


Aufgabenvorschläge (Hinweis - Lernfeld 1 im Drop-Down-Button) finden Sie hier:

⇒ Abschnitt B - integrativ - während der gesamten Ausbildung

Integrative Berufsbildpositionen sind durchgängig während der gesamten Ausbildung zu vermitteln. Sie spiegeln sich in jedem Lernfeld in unterschiedlicher Ausprägung wider.  


 

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