Arbeitsprozesse organisieren und optimieren
3. Ausbildungsjahr
Zielsetzung: Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Prozesse im eigenen Arbeitsbereich selbstverantwortlich sowie im Team zu planen, zu organisieren, abzustimmen, durchzuführen und zu optimieren.
→ Video: ZFA-Academy: Mahnwesen einfach erklärt
hier insbesondere
→ Rolle von Mahnungen
→ Mahnverfahren
→ Mahnschreiben
→ Konsequenzen
→ Verjährungsfristen
Der Rahmenlehrplan beschreibt die in den Berfusbildendenschulen zu vermittelnden Inhalte wie folgt:
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den unterschiedlichen Praxisprozessen vertraut und erschließen sich Möglichkeiten, diese mit Hilfe eines Qualitätsmanagementsystems zu optimieren.
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Team- und Personalprozesse des Ausbildungsbetriebes. Dazu machen sie sich ein Bild über die Art der Mitarbeiterführung und der Kommunikation in der Praxis. Sie informieren sich über Instrumente des Qualitätsmanagements und erfassen deren Bedeutung für die betrieblichen Leistungsprozesse in der Praxis und die gesetzliche Verpflichtung zur Umsetzung. Sie verschaffen sich einen Überblick über die wesentlichen Bestandteile eines Arbeitsvertrages sowie über Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und bewerten diese für ihre zukünftige Berufskarriere.
Die Schülerinnen und Schüler planen die Arbeitsprozesse unter Berücksichtigung des Qualitätsmanagements. Dabei stimmen sie sich im Team ab und teilen die Aufgaben auf.
Die Schülerinnen und Schüler wenden Instrumente des Qualitätsmanagements an und wirken bei der Erstellung von Dienst-, Urlaubs- und Ablaufplänen mit. Sie nutzen Checklisten zur Einhaltung qualitätssichernder Maßnahmen auf der Grundlage von Arbeits- und Verfahrensanweisungen. Sie überwachen die gesetzlichen und praxisinternen Dokumentationspflichten und bereiten die Unterlagen vor. Sie kontrollieren insbesondere Zahlungstermine und Zahlungseingänge. Sie prüfen auftretende Störungen beim Zahlungsvorgang und leiten unter Beachtung rechtlicher Regelungen entsprechende Maßnahmen zu ihrer Behebung ein (betriebliches Mahnverfahren, gerichtliches Mahnverfahren).
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Zusammenhang zwischen den Praxisprozessen und dem Qualitätsmanagement. Sie überprüfen die Zielerreichung und reagieren mit entsprechenden Anpassungen. Sie hinterfragen ihr Handeln im Hinblick auf Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit.
Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Arbeitsabläufe, die zum Erfolg des Qualitätsmanagementsystems beitragen und übertragen die Erfahrungen auf die fortlaufende Weiterentwicklung der Praxisprozesse. Sie würdigen Vertraulichkeit und Sorgfalt als unerlässlichen Bestandteil einer sachgerechten und konstruktiven Kommunikation im Team. Sie erkennen die Notwendigkeit zum lebenslangen Lernen, um den wachsenden Anforderungen des gesellschaftlichen und technologischen Wandels gerecht zu werden.
Mahnverfahren
Verjährung
Arbeitsvertrag
Qualitätsmanagement
QM-Systeme und Zertifizierungen
Personaleinsatzplanung
Fort- und Weiterbildung für ZFAs
Ausbildungsplan für die Praxis - nach Berufsbildpositionen
Laut Entsprechungsliste des bibb sind folgende Berufsbildpostionen dem Lernfeld 13 zugeordnet:
1. Verschwiegenheitspflichten und berufsrechtliche Vorgaben erkennen und einhalten
1 a) rechtliche Regelungen, auch zur ärztlichen Schweigepflicht, einhalten und durch geeignete Maßnahmen sicherstellen
1 c) Dokumente und Behandlungsunterlagen unter Berücksichtigung von Datenschutzvorgaben sicher aufbewahren und die Aufbewahrungsfristen einhalten
9. Arbeitsprozesse organisieren und Qualitätsmanagement umsetzen
9 a) Aufgaben im eigenen Arbeitsbereich selbstverantwortlich sowie im Team planen, organisieren und durchführen, Ergebnisse abstimmen und auswerten
9 b) Checklisten zur Einhaltung qualitätssichernder Maßnahmen auf Grundlage von Arbeits- und Verfahrensanweisungen nach betrieblichen Vorgaben erstellen
9 c) Vorgänge bearbeiten und dokumentieren, insbesondere betriebliche Dokumentenmanagementsysteme nutzen und Dokumentationspflichten umsetzen
9 e) Posteingang und -ausgang bearbeiten, Fristen und Termine erfassen, koordinieren und überwachen
9 f) Korrespondenzen selbstständig verfassen
9 h) Materialien, Werkstoffe und Arzneimittel nach betrieblichen Vorgaben beschaffen, prüfen und verwalten
9 i) berufsspezifische Informationen aufgabenbezogen in und aus Datenquellen recherchieren, aufbereiten und nutzen; deutsche und fremdsprachige Fachbegriffe anwenden
9 j) Informations- und Kommunikationstechniken nutzen
9 k) Störungen von Arbeitsabläufen, auch von digitalen Arbeitsabläufen, erkennen und Maßnahmen zu ihrer Behebung einleiten
9 l) technische Entwicklungen verfolgen und Schlussfolgerungen für die digitalen Arbeitsabläufe ziehen
9 m) Arbeitsabläufe, auch digitale, bewerten und reflektieren sowie Maßnahmen zur Verbesserung vorschlagen und an deren Optimierung mitwirken
10. Zahnärztliche Leistungen abrechnen
10 g) Eingangsrechnungen, insbesondere zahntechnische Material- und Laborrechnungen prüfen
10 h) Zahlungsvorgänge, insbesondere Zahlungseingänge und -ausgänge, erfassen und abwickeln
10 i) betriebliches Mahnverfahren organisieren, gerichtliches Mahnverfahren einleiten
⇒ Abschnitt B - Integrative Berufsbildpostionen
1. Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
1 a) den Aufbau und die grundlegenden Arbeits- und Geschäftsprozesse des Ausbildungsbetriebes erläutern
1 b) Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag sowie Dauer und Beendigung des Ausbildungsverhältnisses erläutern und Aufgaben der im System der dualen Berufsausbildung Beteiligten beschreiben
1 c) die Bedeutung, die Funktion und die Inhalte der Ausbildungsordnung und des betrieblichen Ausbildungsplans erläutern sowie zu deren Umsetzung beitragen
1d) die für den Ausbildungsbetrieb geltenden arbeits-, sozial-, tarif- und mitbestimmungsrechtlichen Vorschriften erläutern
1 e) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes erläutern
1 f) Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen und Gewerkschaften erläutern
1 g) Positionen der eigenen Entgeltabrechnung erläutern
1 h) wesentliche Inhalte von Arbeitsverträgen erläutern
1 i) Möglichkeiten des beruflichen Aufstiegs und der beruflichen Weiterentwicklung erläutern
2. Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
2 a) Rechte und Pflichten aus den berufsbezogenen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und diese Vorschriften anwenden
2 b) Gefährdungen von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsweg prüfen und beurteilen
2 c) sicheres und gesundheitsgerechtes Arbeiten erläutern
2 d) technische und organisatorische Maßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen sowie von psychischen und physischen Belastungen für sich und andere, auch präventiv, ergreifen
2 e) ergonomische Arbeitsweisen beachten und anwenden
2 f) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben und erste Maßnahmen bei Unfällen einleiten
2 g) betriebsbezogene Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden, Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
3. Umweltschutz und Nachhaltigkeit
3 a) Möglichkeiten zur Vermeidung betriebsbedingter Belastungen für Umwelt und Gesellschaft im eigenen Aufgabenbereich erkennen und zu deren Weiterentwicklung beitragen
3 b) bei Arbeitsprozessen und im Hinblick auf Produkte, Waren oder Dienstleistungen Materialien und Energie unter wirtschaftlichen, umweltverträglichen und sozialen Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit nutzen
3 c) für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes einhalten
3 d) Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Wiederverwertung oder Entsorgung zuführen
3 e) Vorschläge für nachhaltiges Handeln für den eigenen Arbeitsbereich entwickeln
3 f) unter Einhaltung betrieblicher Regelungen im Sinne einer ökonomischen, ökologischen und sozial nachhaltigen Entwicklung zusammenarbeiten und adressatengerecht kommunizieren
4. Digitalisierte Arbeitswelt
4 a) mit eigenen und betriebsbezogenen Daten sowie mit Daten Dritter umgehen und dabei die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit einhalten
4 b) Risiken bei der Nutzung von digitalen Medien und informationstechnischen Systemen einschätzen und bei deren Nutzung betriebliche Regelungen einhalten
4 c) ressourcenschonend, adressatengerecht und effizient kommunizieren sowie Kommunikationsergebnisse dokumentieren
4 d) Störungen in Kommunikationsprozessen erkennen und zu ihrer Lösung beitragen
4 e) Informationen in digitalen Netzen recherchieren und aus digitalen Netzen beschaffen sowie Informationen, auch fremde, prüfen, bewerten und auswählen
4 f) Lern- und Arbeitstechniken sowie Methoden des selbstgesteuerten Lernens anwenden, digitale Lernmedien nutzen und Erfordernisse des lebensbegleitenden Lernens erkennen und ableiten
4 g) Aufgaben zusammen mit Beteiligten, einschließlich der Beteiligten anderer Arbeits- und Geschäftsbereiche, auch unter Nutzung digitaler Medien, planen, bearbeiten und gestalten
4 h) Wertschätzung anderer unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Vielfalt praktizieren
5. Kommunikation und Kooperation
5 a) situations- und adressatengerecht sowie zielorientiert kommunizieren
5 b) Ursachen von Konflikten und Kommunikationsstörungen erkennen und zu deren Lösung beitragen
5 c) sich in das Team integrieren, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kooperieren und ergebnisorientiert handeln
5 d) betriebliche Kommunikationsregeln beachten, Kommunikationskanäle auswählen und verwenden
5 e) Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage erfolgreichen Handelns sowie soziokulturelle Unterschiede berücksichtigen
5 f) eigenes Verhalten reflektieren
Wichtige Positionen zu Lernfeld 13 (FL 13)
Die aufgeführten Aufgaben und Inhalte dienen der Unterstützung und Ergänzung der praktischen Ausbildung in der Zahnarztpraxis. Sie ersetzen nicht den Berufsschulunterricht, sondern sollen dabei helfen, schulische Inhalte praxisnah aufzugreifen, zu vertiefen und im Praxisalltag anzuwenden.
⇒ Abschnitt A - Teil I - Schwerpunktmäßig bereits unterrichtet bis GAP 1
Hier: Themenbezogene Anwendung/Vertiefung
1. Verschwiegenheitspflichten und berufsrechtliche Vorgaben erkennen und einhalten
Rechtliche Regelungen, auch zur ärztlichen Schweigepflicht, einhalten und durch geeignete Maßnahmen sicherstellen
In diesem Kapitel geht es darum, rechtliche Regelungen – insbesondere die ärztliche Schweigepflicht und den Datenschutz – zu kennen und im Praxisalltag sicher anzuwenden.
Entsprechung Schule:
1. Schuljahr:
→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1
→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2
3. Schuljahr:
→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die rechtlichen Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das konsequente Einhalten der Schweigepflicht und der sichere Umgang mit sensiblen Patientendaten im Mittelpunkt.
Unsere Empfehlung: ZFA-Academy Videos unter ⇒ Lernfeld 1
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 - Qualitätsmanagement & Organisation
1. Rechtliche Vorgaben im Praxisablauf sichern
- Maßnahmen zur dauerhaften Einhaltung von Datenschutz und Schweigepflicht im Team darstellen
- Bedeutung regelmäßiger Schulungen und Unterweisungen erläutern
- Eigene Verantwortung im Umgang mit sensiblen Daten reflektieren
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Dokumente und Behandlungsunterlagen unter Berücksichtigung von Datenschutzvorgaben sicher aufbewahren und die Aufbewahrungsfristen einhalten
In diesem Kapitel geht es darum, Dokumente und Behandlungsunterlagen sicher aufzubewahren, Datenschutzvorgaben einzuhalten und gesetzliche Aufbewahrungsfristen zu beachten.
Entsprechung Schule:
1. Schuljahr:
→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2
→ Hygienemaßnahmen ⇒ Lernfeld 3
3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die gesetzlichen Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht der sichere, strukturierte und datenschutzkonforme Umgang mit Dokumenten und Patientendaten im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement & rechtliche Vorgaben
1. Aufbewahrungsfristen einhalten
- Gesetzliche Aufbewahrungsfristen in Grundzügen erläutern
- Beispiele benennen, welche Unterlagen wie lange aufbewahrt werden müssen
2. Vernichtung von Daten organisieren
- Voraussetzungen für die datenschutzgerechte Vernichtung erläutern
- Bedeutung von Vernichtungsplänen darstellen
- Grundzüge der sicheren Entsorgung (z. B. nach DIN 66399) erklären
Informationslinks:
→ Aufbewahrungsfristen (siehe u.a. § 12 der Berufsordnung für Zahnärzte in RLP)
→ DIN-Norm 66399
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
⇒ Abschnitt A - Teil II - Schwerpunkt im 3. Ausbildungsjahr
9. Arbeitsprozesse organisieren und Qualitätsmanagement umsetzen
Aufgaben im eigenen Arbeitsbereich selbstverantwortlich sowie im Team planen, organisieren und durchführen, Ergebnisse abstimmen und auswerten
In diesem Kapitel geht es darum, Arbeitsabläufe im Praxisalltag zu planen, im Team abzustimmen, durchzuführen und schrittweise zu verbessern.
Entsprechung Schule:
1. Schuljahr:
→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2
2. Schuljahr:
→ chirurgische Behandlung ⇒ Lernfeld 6
→ Medizinische Notfälle begleiten ⇒ Lernfeld 7
Schwerpunkt 3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die Grundlagen zu Arbeitsorganisation, Teamabstimmung und Qualitätsmanagement werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das selbstständige Planen, strukturierte Durchführen und gemeinsame Abstimmen von Arbeitsabläufen sowie das schrittweise Verbessern wiederkehrender Prozesse im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement
1. Qualitätsmanagement im Praxisalltag einordnen
- In der Praxis ermitteln, welches Qualitätsmanagementsystem (z. B. ZQMS) genutzt wird
- Grundlagen des Qualitätsmanagements sowie die Rolle der/des QM-Beauftragten erläutern
- Was ist Qualitätsmanagement?
- Wer ist QM-Beauftragte/r? - Ergebnisse kurz zusammenfassen
Informationslink:
→ Video: ZQMS
2. Arbeitsprozesse analysieren und verbessern
- Eine wiederkehrende Tätigkeit (z. B. Behandlungszimmer vorbereiten) in einzelne Arbeitsschritte gliedern
- Überlegen: Wo entstehen Verzögerungen oder Fehlerquellen? Wie kann dieser Ablauf vereinfacht oder verbessert werden?
- Vorschläge zur Verbesserung entwickeln und im Team besprechen
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Checklisten zur Einhaltung qualitätssichernder Maßnahmen auf Grundlage von Arbeits- und Verfahrensanweisungen nach betrieblichen Vorgaben erstellen
In diesem Kapitel geht es darum, Checklisten als wichtiges Instrument des Qualitätsmanagements zu verstehen und aktiv an deren Erstellung und Verbesserung mitzuwirken.
Entsprechung Schule:
3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die Grundlagen des Qualitätsmanagements werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das Verstehen, Anwenden, Erstellen und Weiterentwickeln von Checklisten als Instrument zur Qualitätssicherung nach betrieblichen Vorgaben im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement verstehen
1. Checklisten in der Praxis kennenlernen
- Vorhandene Checklisten in der Praxis erfragen und Beispiele nennen
- Den Zweck der Checklisten erklären (z. B. Sicherheit, Standardisierung, Fehlervermeidung)
- Beobachten, bei welchen Routinetätigkeiten Checklisten eingesetzt werden
2. Checklisten analysieren und einordnen
Eine bestehende Checkliste betrachten und folgenden Punkten zuordnen:
- Planung
- Organisation
- Durchführung
- Kontrolle
- Korrektur
3. Eigene Checkliste erstellen
- Eine einfache Maßnahme auswählen (z. B. Behandlungszimmer vorbereiten)
- Eine passende Checkliste erstellen
- Diese im Team vorstellen und besprechen
4. Verbesserung im Team umsetzen
- Rückmeldungen aus dem Team aufnehmen
- Checkliste überarbeiten und anpassen
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Vorgänge bearbeiten und dokumentieren, insbesondere betriebliche Dokumentenmanagementsysteme nutzen und Dokumentationspflichten umsetzen
In diesem Kapitel geht es darum, Behandlungsabläufe korrekt und rechtssicher zu dokumentieren sowie das praxisinterne Dokumentationssystem sicher anzuwenden.
Entsprechung Schule:
3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen der Dokumentation werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das sichere Anwenden des praxisinternen Dokumentationssystems sowie das vollständige, strukturierte und datenschutzkonforme Dokumentieren von Vorgängen im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement verstehen
1. Dokumentation verstehen und unterscheiden
- Unterschied zwischen analoger und digitaler Dokumentation erklären
- Beispiele aus der eigenen Praxis benennen
2. Dokumentationssystem anwenden
- Einen Patientendatensatz ansehen und den Aufbau der Dokumentation beschreiben
- Wichtige Inhalte der Dokumentation benennen (z. B. Anamnese, Behandlung, Besonderheiten)
3. Datenschutz beachten
- Wichtige Datenschutzregeln wiederholen
- Maßnahmen zum Schutz von Patientendaten in der Praxis benennen
Informationslink:
→ Maßnahmen zur Einhaltung des Datenschutzes
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Posteingang und -ausgang bearbeiten, Fristen und Termine erfassen, koordinieren und überwachen
In diesem Kapitel geht es darum, den Postein- und -ausgang sicher zu organisieren sowie Fristen und Termine zuverlässig zu überwachen.
Entsprechung Schule:
1. Schuljahr:
→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2
3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
In der Praxis steht das strukturierte Bearbeiten von Postein- und -ausgang sowie das zuverlässige Erfassen, Überwachen und Koordinieren von Fristen und Terminen im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement
1. Fristen und Termine überwachen
- Wichtige Fristen in der Praxis benennen (z. B. Rechnungen, Wartungsverträge, Laborarbeiten)
- Dokumentation und Organisation dieser Fristen im Praxisalltag beschreiben
- Beispiele für weitere Fristsachen in der Praxis zusammentragen
2. Praxisinterne Abläufe analysieren
- Vorhandene Wartungsverträge in der Praxis ermitteln
- Zugehörige Fristen und deren Überwachung erklären
- Aufzeigen, wo und wie diese Informationen in der Praxis hinterlegt sind
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Korrespondenzen selbstständig verfassen
In diesem Kapitel geht es darum, Korrespondenz im Praxisalltag selbstständig, korrekt und nach geltenden Vorgaben zu erstellen.
Entsprechung Schule:
1. Schuljahr:
→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2
3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die Grundlagen der schriftlichen Kommunikation werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das korrekte Verfassen, Prüfen und Anwenden praxisbezogener Korrespondenz nach formalen und betrieblichen Vorgaben im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement
1.Verschiedene Dokumente korrekt erstellen - Erweiterte Korrespondenz & Abrechnung
- Eine Rechnung und einen Heil- und Kostenplan nach Praxisvorgaben erstellen
- Aufbau und Inhalte der Dokumente strukturiert darstellen
2. Formale und inhaltliche Anforderungen umsetzen - Qualität der Korrespondenz sichern
- Schriftstücke auf Vollständigkeit, Richtigkeit und formale Vorgaben prüfen
- Schulisches Wissen (z. B. DIN-Normen) gezielt anwenden
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Materialien, Werkstoffe und Arzneimittel nach betrieblichen Vorgaben beschaffen, prüfen und verwalten
In diesem Kapitel geht es darum, Materialien, Werkstoffe und Arzneimittel wirtschaftlich zu beschaffen, fachgerecht zu lagern und den gesamten Beschaffungsprozess sicher zu überwachen.
2. Schuljahr:
→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9
3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die kaufmännischen und organisatorischen Grundlagen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das wirtschaftliche Beschaffen, sachgerechte Prüfen, sichere Lagern und strukturierte Verwalten von Materialien, Werkstoffen und Arzneimitteln nach betrieblichen Vorgaben im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement & Optimierung
1. Beschaffungsprozesse bewerten und verbessern
- Die Beschaffungsvorgänge der Praxis (Bestellung bis Lagerung) beschreiben
- Möglichkeiten zur Verbesserung (z.B. Organisation, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit) darstellen
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
berufsspezifische Informationen aufgabenbezogen in und aus Datenquellen recherchieren, aufbereiten und nutzen; deutsche und fremdsprachige Fachbegriffe anwenden
In diesem Kapitel geht es darum, berufsspezifische Informationen gezielt zu recherchieren, aufzubereiten und fachgerecht anzuwenden.
2. Schuljahr:
→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9
3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die Grundlagen zur Informationsbeschaffung und Fachsprache werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das zielgerichtete Recherchieren, Aufbereiten und Anwenden berufsspezifischer Informationen sowie der sichere Umgang mit Fachbegriffen im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement & Aufbereitung von Informationsquellen
1. Informationen aufbereiten und anwenden
- Eine fachliche Fragestellung aus dem Praxisalltag recherchieren und die Ergebnisse strukturiert zusammenfassen
- Wichtige Fachbegriffe (deutsch und ggf. fremdsprachig) korrekt anwenden
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Informations- und Kommunikationstechniken nutzen
In diesem Kapitel geht es darum, Informations- und Kommunikationstechniken gezielt einzusetzen und situationsgerecht mit Patienten und im Team zu kommunizieren.
Entsprechung Schule:
1. Schuljahr:
→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1
→ Patienten empfangen und begleiten ⇒ Lernfeld 2
2. Schuljahr:
→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9
3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die Grundlagen der Kommunikation und Informationsverarbeitung werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das situationsgerechte Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken im Kontakt mit Patienten, im Team und im organisatorischen Schriftverkehr im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement & Optimierung
1. Kommunikationsverhalten analysieren
- Eine Kommunikationssituation aus dem Praxisalltag beschreiben und das eigene Verhalten reflektieren
- Verbesserungsmöglichkeiten im Umgang mit unterschiedlichen Gesprächssituationen entwickeln
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Störungen von Arbeitsabläufen, auch von digitalen Arbeitsabläufen, erkennen und Maßnahmen zu ihrer Behebung einleiten
In diesem Kapitel geht es darum, Störungen im Praxisalltag zu erkennen, deren Ursachen zu analysieren und passende Maßnahmen zur Behebung einzuleiten.
Entsprechung Schule:
2. Schuljahr:
→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9
3. Schuljahr:
→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die Grundlagen zur Analyse und Bearbeitung von Störungen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das frühzeitige Erkennen von Störungen, das Einschätzen ihrer Folgen sowie das Einleiten kurz- und langfristiger Maßnahmen zur Behebung und Vermeidung im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Störungen im Ablauf und Qualitätsmanagement
1. Störungen im Termin- und Behandlungsablauf analysieren
- Typische Störfaktoren im Terminplan benennen und erläutern, z. B.:
- Zeitüberschreitungen durch unerwartete Behandlungsverläufe
- Notfall- oder Schmerzpatienten
- Nichterscheinen von Patienten
- Für ausgewählte Beispiele:
- Folgen für den Praxisablauf darstellen (z. B. Zeitverzug, Unzufriedenheit, Stress im Team)
- kurzfristige Lösungen aufzeigen (z. B. Umplanung, Pufferzeiten nutzen)
- langfristige Verbesserungen entwickeln (z. B. optimierte Terminstruktur, Recall-System)
2. Störungen im Team und Betriebsklima erkennen
- Beispiele für Störungen im Praxisalltag darstellen, z. B.:
- Beschwerden von Patienten
- mangelnder Teamaustausch
- unklare Zuständigkeiten
- schlechte Organisation von Einsatzplänen
- Dazu:
- Auswirkungen auf Team und Patienten erläutern
- kurzfristige Maßnahmen (z. B. klärende Gespräche)
- langfristige Maßnahmen (z. B. regelmäßige Teambesprechungen, klare Strukturen) darstellen
3. Arbeitsprozesse langfristig verbessern
- Die Begriffe Delegieren und Outsourcen erklären und Beispiele zuordnen
- Den Nutzen für die Entlastung und Strukturierung des Praxisalltags erläutern
- Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung von Arbeitsabläufen darstellen
Informationslinks:
→ Video: Delegation - Begriffserklärung am Beispiel der Allgemeinmediziner
→ Video: Outsourcen
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
technische Entwicklungen verfolgen und Schlussfolgerungen für die digitalen Arbeitsabläufe ziehen
In diesem Kapitel geht es darum, technische Entwicklungen im Praxisalltag wahrzunehmen und deren Bedeutung für die eigene Arbeit zu erkennen.
Entsprechung Schule:
1. Schuljahr:
→ Eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb ⇒ Lernfeld 1
3. Schuljahr:
→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die Grundlagen zur Digitalisierung und technischen Entwicklung werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das Wahrnehmen technischer Neuerungen, das Einordnen ihrer Bedeutung für den Arbeitsalltag sowie das Ableiten sinnvoller Anwendungen für digitale Praxisabläufe im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement & Optimierung
1. Digitale Arbeitsabläufe weiterdenken
- Beispiele für den Einsatz digitaler Systeme in der Praxis nennen (z. B. Terminplanung, Dokumentation)
- Einfache Einsatzmöglichkeiten von KI in der Zahnarztpraxis beschreiben, z.B.:
- Unterstützung bei der Terminplanung
- Erinnerungssysteme (Recall)
- Unterstützung bei Dokumentation und Verwaltung
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Arbeitsabläufe, auch digitale, bewerten und reflektieren sowie Maßnahmen zur Verbesserung vorschlagen und an deren Optimierung mitwirken
In diesem Kapitel geht es darum, Arbeitsabläufe zu hinterfragen, Verbesserungspotenziale zu erkennen und aktiv an der Optimierung mitzuwirken.
Entsprechung Schule:
2. Schuljahr:
→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9
3. Schuljahr:
→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11
→ Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz ⇒ Lernfeld 12
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die Grundlagen zur Reflexion und Optimierung von Arbeitsprozessen werden im Berufsschulunterricht vermittelt.
In der Praxis steht das bewusste Beobachten, Bewerten und Verbessern von Arbeitsabläufen sowie das aktive Einbringen eigener Vorschläge zur Optimierung im Team im Mittelpunkt.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement & Optimierung
1. Arbeitsabläufe standardisieren und weiterentwickeln
- Die Begriffe „Standardisierung“ und „Reflexion“ erläutern
- Den Nutzen für den Praxisalltag darstellen (z. B. Sicherheit, Zeitersparnis, gleichbleibende Qualität)
- Eigene Verbesserungsvorschläge im Team einbringen
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
10. Zahnärztliche Leistungen abrechnen
Die Systematik der zahnärztlichen Abrechnung muss intensiv anhand konkreter Behandlungsfälle geübt werden. Das Lerntool dient hierbei ausschließlich der ergänzenden Unterstützung und ersetzt keine vertiefte schulische Vermittlung und praktische Übung der Abrechnung.
Eingangsrechnungen, insbesondere zahntechnische Material- und Laborrechnungen prüfen
In diesem Kapitel geht es darum, Eingangsrechnungen – insbesondere von zahntechnischen Laboren – zu prüfen und deren Inhalte zu verstehen.
Entsprechung Schule:
2. Schuljahr:
→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9
3. Schuljahr:
→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die detaillierte Einordnung von BEL- und BEB-Leistungen sowie die vertiefte Rechnungsprüfung erfolgen im Berufsschulunterricht.
In der Praxis steht das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit der Inhalte im Vordergrund.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement & Kontrolle
1. Rechnungsprüfung systematisch durchführen
- Den Unterschied zwischen BEL- und BEB-Leistungen erklären
- Die Bedeutung der korrekten Rechnungsprüfung für die Praxis erläutern (z. B. Kostenkontrolle, Fehlervermeidung)
- Typische Fehler in Laborrechnungen benennen und Maßnahmen zur Klärung darstellen
Informationslink:
→ Unterscheiden von BEL- und BEB-Leistungen
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Zahlungsvorgänge, insbesondere Zahlungseingänge und -ausgänge, erfassen und abwickeln
In diesem Kapitel geht es darum, Zahlungsvorgänge im Praxisalltag zu erfassen, korrekt zuzuordnen und zuverlässig zu kontrollieren.
Entsprechung Schule:
2. Schuljahr:
→ Praxisbedarf beschaffen und verwalten ⇒ Lernfeld 9
3. Schuljahr:
→ prothetische Behandlung ⇒ Lernfeld 11
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die vertiefte Bearbeitung (z. B. Buchungssysteme, genaue Abrechnungsabläufe) erfolgt im Berufsschulunterricht.
In der Praxis steht das Verständnis, die Sorgfalt und die Kontrolle im Vordergrund.
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Qualitätsmanagement & Kontrolle
1. Zahlungsvorgänge prüfen und sichern
- Eine Kassenprüfung in ihren Grundzügen beschreiben
- Praxisbedarfsrechnungen auf Richtigkeit und Vollständigkeit (z. B. anhand des Lieferscheins) prüfen
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
betriebliches Mahnverfahren organisieren, gerichtliches Mahnverfahren einleiten
In diesem Kapitel geht es darum, offene Forderungen zu erkennen, das betriebliche Mahnverfahren korrekt umzusetzen und bei Bedarf das gerichtliche Mahnverfahren vorzubereiten.
Entsprechung Schule:
3. Schuljahr:
→ Qualitätsmanagement ⇒ Lernfeld 13
Didaktischer Hinweis (für die Praxis)
Die rechtlichen Grundlagen und der genaue Ablauf des Mahnverfahrens werden im Berufsschulunterricht besprochen.
In der Praxis steht das Verständnis des Ablaufs, die Einhaltung betrieblicher Vorgaben im Vordergrund.
Informationslink:
→ Video: ZFA-Academy: Mahnwesen einfach erklärt
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
zu Lernfeld 13 – Mahnwesen und Forderungsmanagement
1. Fälligkeiten und Verzug erkennen
- Den Unterschied zwischen fälliger und überfälliger Rechnung erläutern
- Voraussetzungen für den Zahlungsverzug benennen
- Mögliche Folgen offener Forderungen für die Praxis erläutern
2. Betriebliches Mahnverfahren Schritt für Schritt darstellen
- Den Ablauf des betrieblichen Mahnverfahrens in richtiger Reihenfolge beschreiben
- Praxisinterne Mahnstufen und betriebliche Vorgaben erläutern
- Die Bedeutung von Fristen und einer sorgfältigen Dokumentation darstellen
3. Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens vorbereiten
- Den Unterschied zwischen betrieblichem und gerichtlichem Mahnverfahren erklären
- Beschreiben, wann ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der Azubi-App beantworten.
Integrative Positionen
Aufgabenvorschläge (Hinweis - Lernfeld 1 im Drop-Down-Button) finden Sie hier:
⇒ Abschnitt B - integrativ - während der gesamten Ausbildung
Integrative Berufsbildpositionen sind durchgängig während der gesamten Ausbildung zu vermitteln. Sie spiegeln sich in jedem Lernfeld in unterschiedlicher Ausprägung wider.