Abschnitt B - Integrative Berufsbildpositionen
Diese Berufsbildpositionen sind durchgängig während der gesamten Ausbildung zu vermitteln.
Sie spiegeln sich in jedem Lernfeld in unterschiedlicher Ausprägung wider. Die Lernfeldangaben im Dropdown-Button dienen lediglich als Orientierungshilfe und zeigen auf, in welchen Lernfeldern besondere Schwerpunkte gesetzt werden können.
1. Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
2. Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
3. Umweltschutz und Nachhaltigkeit
4. Digitalisierte Arbeitswelt
5. Kommunikation und Kooperation
Achtung: Berufsbildpositionen 2 f) und 2 g) aus diesem Abschnitt sind nur betrieblich zu vermitteln!
Berufsbildposition 1 - Abschnitt B (integrativ)
Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
den Aufbau und die grundlegenden Arbeits- und Geschäftsprozesse des Ausbildungsbetriebes erläutern
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Dieser Kapitel beruht hauptsächlich auf schulischem Wissen.
Themen:
- Branchenzugehörigkeit
- Rechtsform (Einzelunternehmen, Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), Partnerschaftsgesellschaft (PartG), Gesellschaft öffentlichen Rechts oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
- Zielsetzung und Angebotsstruktur des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits-, Verwaltungsabläufe und deren betriebliche Organisation
Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag sowie Dauer und Beendigung des Ausbildungsverhältnisses erläutern und Aufgaben der im System der dualen Berufsausbildung Beteiligten beschreiben
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Besprechen, welche Gesetze im Verlauf der Ausbildung wichtig sind und was sie Regeln.
2. Inhalte des eigenen Ausbildungsvertrages Punkt für Punkt durchgehen. Rechte und Pflichten in der Ausbildung anhand des Ausbildungsvertrages (Rückseite) besprechen.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Hintergrundinformationen:
Zu den grundlegenden rechtlichen Vorgaben gehören z.B.:
- Berufsbildungsgesetz
- Jugendarbeitsschutzgesetz
- Arbeitszeitgesetz
- Entgeltfortzahlungsgesetz
- Ausbildungsverordnung ZFA
- Gesetz zum Schutz von Müttern bei der Arbeit, in der Ausbildung und im Studium
- Tarifrecht (gilt nicht in RLP)
Zu den Inhalten des Ausbildungsvertrages gehören:
- Art und Ziel der Berufsausbildung
- Vertragsparteien
- Beginn und Dauer der Ausbildung
- Probezeit
- Kündigungsregelungen
- Ausbildungsvergütung
- Urlaubsanspruch
- inhaltliche und zeitliche Gliederung der Ausbildung
- betrieblicher Ausbildungsplan
- Form des Ausbildungsnachweises
die Bedeutung, die Funktion und die Inhalte der Ausbildungsordnung und des betrieblichen Ausbildungsplans erläutern sowie zu deren Umsetzung beitragen
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Den Betrieblichen Ausbildungsplan in der App Azubi-Digital oder in Papierform erläutern.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Wichtige Informationen:
Der Ausbildungsbetrieb ist zentraler Lernort innerhalb des dualen Systems und hat damit eine große bildungspolitische Bedeutung und gesellschaftliche Verantwortung. Der Bildungsauftrag des Betriebes besteht darin, den Auszubildenden die berufliche Handlungsfähigkeit auf der Grundlage der Ausbildungsordnung zu vermitteln.
Gegenstand der Berufsausbildung und Ausbildungsrahmenplan laut Ausbildungsverordnung:
1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten.
2) Von der Organisation der Berufsausbildung, wie sie im Ausbildungsrahmenplan vorgegeben ist, darf von den Ausbildenden abgewichen werden, wenn und soweit betriebspraktische Besonderheiten oder Gründe, die in der Person des oder der Auszubildenden liegen, die Abweichung erfordern.
3) Die im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen von den Ausbildenden so vermittelt werden, dass die Auszubildenden die berufliche Handlungsfähigkeit nach § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes erlangen. Die berufliche Handlungsfähigkeit schließt insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren bei der Ausübung der beruflichen Aufgaben ein.
Zu jedem Berufsausbildungsvertrag gehört ein sachlich und zeitlich gegliederter individueller Ausbildungsplan. Dieser ist auf der Basis eines betrieblichen Ausbildungsplans für jede/n Auszubildende/n zu erstellen. Bei der Erstellung des individuellen Ausbildungsplans ist die Dauer der Ausbildung (regulär 36 Monate oder verkürzt z.B. aufgrund von Abitur auf 24 Monate) sowie die kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten der/des Auszubildenden zu berücksichtigen - siehe Muster betrieblicher Ausbildungsplan
In der App Azubi-Digital ist der Ausbildungsrahmenplan übersichtlich abgebildet und direkt mit den Lernfeldberichten der Auszubildenden verknüpft.
Um die praktische Ausbildung strukturiert anzugehen, bietet sich an, die Themenschwerpukte passend zu den aktuell in der Berufsschule durchgenommenen Lernfeldern zu setzen. Im ersten Schuljahr Lernfeld 1 - 4 und teilweise 5, im 2. Schuljahr Lernfeld 5 - 9 und im 3. Schuljahr Lernfeld 10 -13.
Nach der Freigabe eines Lernfeldberichts durch Sie als Ausbilderin oder Ausbilder wird automatisch ein Erledigungsvermerk im Ausbildungsrahmenplan gesetzt.
Wird eine Berufsbildposition in mehreren Lernfeldern behandelt, so erhält sie mehrere Erledigungsvermerke – jeweils entsprechend dem vermittelten Teilbereich.
Zudem bietet die App die Möglichkeit, betriebliche Vermerke intern einzutragen. Dies erleichtert die Planung erheblich: Sie können individuelle Zeitvorgaben (z. B. nach Wochen oder Monaten) und die jeweils zuständigen Personen in Ihrer Praxis neben den einzelnen Berufsbildpositionen notieren oder andere interne Anweisungen hinterlegen.
Der Ausbildungsrahmenplan in der App ist gegliedert in Berufsbildpositionen, die bei regulärer Ausbildungsdauer wie folgt zu vermitteln sind:
Abschnitt A:
Teil 1 - in den ersten 18 Monaten (bis zur gestreckten Abschlussprüfung Teil 1 – GAP 1)
Teil 2 - im weiteren Ausbildungsverlauf (ab dem 19. Monat bis zur Abschlussprüfung Teil 2 – GAP 2)
Abschnitt B: integrativ während der gesamten Ausbildungszeit
Weitere Erläuterungen finden sich in Kapitel 2.1.2 „Ausbildungsrahmenplan“ der Umsetzungshilfe Ausbildung gestalten - Umsetzungshilfe Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte
d) die für den Ausbildungsbetrieb geltenden arbeits-, sozial-, tarif- und mitbestimmungsrechtlichen Vorschriften erläutern
e) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes erläutern
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Dieser Kapitel beruht hauptsächlich auf schulischem Wissen.
Themen:
- arbeitsrechtliche Regelungen, z. B.: Ausbildungsvergütung, Arbeitsentgelt, Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Arbeitsbedingungen, Abschluss und Kündigung von Arbeitsverhältnissen, Laufzeit von Verträgen
- tarifliche, betriebliche und individuelle Vereinbarungen über die zuvor genannten Punkte
- Zulagen, Sonderzahlungen und Urlaubsgeld
- gesetzliche Sozialversicherung mit Arbeitslosen-, Unfall-, Renten-, Pflege- und Krankenversicherung
- Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Versorgungsmedizinverordnung, Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen,
- Gesetz zum Schutz von Müttern bei der Arbeit, in der Ausbildung und im Studium
- mitbestimmungsrechtliche Regelungen
- Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern
Hintergrundinformationen:
Kurz-Erklärung: Sozialversicherung
Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen und Gewerkschaften erläutern
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Sich mit den Aufgaben der zahnärztlichen Körperschaften (BZK/LZK/KZV) auseinandersetzen und wissen, welche Körperschaft in welcher Angelegenheit zu kontaktieren ist.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Hintergrundinformationen:
Aufgaben der Kammern: www.bzkr.de_Die Kammer
Positionen der eigenen Entgeltabrechnung erläutern
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Die Inhalte einer Entgeltabrechnung anhand der eigenen Entgeltabrechnung besprechen.
Unser Tipp: → Video: ZFA-Academy: WISO - Bestandteile der Gehaltsabrechnung
2. Folgende Begriffe anhand des Schulbuchs erklären können:
- Brutto- und Nettobeträge
- Abzüge für Steuern und Sozialversicherungsträger
- Steuerklassen
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Dieser Kapitel beruht hauptsächlich auf schulischem Wissen.
wesentliche Inhalte von Arbeitsverträgen erläutern
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der App Azubi-Digital beantworten
Dieser Kapitel beruht hauptsächlich auf schulischem Wissen.
Themen:
Inhalte des Arbeitsvertrages:
- Berufsbezeichnung
- Tätigkeitsbeschreibung
- Arbeitszeit und -ort
- Beginn und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses
- Probezeit
- Kündigungsregelungen
- Arbeitsentgelt
- Urlaubsanspruch
- Datenschutzbestimmungen
- Arbeitsunfähigkeit
- zusätzliche Vereinbarungen
Aktuell keine Inhalte vorhanden.
Berufsbildposition 2 - Abschnitt B (integrativ)
Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
Rechte und Pflichten aus den berufsbezogenen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und diese Vorschriften anwenden
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Wissen, wo sich die aushangspflichtigen Arbeitsschutzvorschriften in der Praxis befinden.
2. Verhaltensregeln bei Notfallsituationen/Unfällen besprechen.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 3 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
Einschlägige Gesundheits- und Arbeitsschutzvorschriften, z. B.:
- Arbeitsschutzgesetz
- Jugendarbeitsschutzgesetz
- Arbeitsstättenverordnung
- Arbeitszeitgesetz
- Arbeitssicherheitsgesetz
- Gefahrstoffverordnung, insbesondere Gefahrensymbole und Sicherheitskennzeichen
Grundlage der gesetzlichen Unfallversicherung
Allgemeine und betriebliche Verhaltensregeln:
- Wissen über Fluchtwege, Erste Hilfe, Notrufnummern, Notausgänge, Sammelplätze
Im Gebäude/am Arbeitsplatz:
- Brandschutzmittel, Feuerlöscher
b) Gefährdungen von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsweg prüfen und beurteilen
c) sicheres und gesundheitsgerechtes Arbeiten erläutern
d) technische und organisatorische Maßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen sowie von psychischen und physischen Belastungen für sich und andere, auch präventiv, ergreifen
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Sich mit den Gefahrenquellen in der Praxis auseinandersetzen und Arten der Gefährdungen besprechen.
2. Besprechen, welche Sicherheitsanweisungen in der Praxis gelten und lernen, diese kontinuierlich zu befolgen.
3. Besprechen, welche Gefahren ein routiniertes Verhalten mit sich bringt. Taktik zur Vermeidung von Gefährdung durch Routine besprechen.
4. Eigene Vorschläge für ein sicheres und gesundes Arbeiten in der Praxis entwickeln.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 3 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 12 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
Eine besondere Fürsorgepflicht obliegt dem Arbeitgeber bei der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes.
Arten von Gefährdungen, z. B.:
- mechanische, elektrische und thermische Gefährdungen
- physikalische Einwirkungen und Gefahrstoffe
- Brand- und Explosionsgefährdungen
- Arbeitsumgebungsbedingungen
- psychische Faktoren
- physische Belastungen
Bereiche, z. B.:
- Ergonomie
- Schutzausrüstung und Unterweisungen für Personen
- Sicherheit an Maschinen
- Sicherheit von Einrichtungen und Gebäuden
- Brandschutz
- Prozesssicherheitsmanagement
- Infektionsschutz und Hygiene
- Arbeits- und Wegeunfälle
Sach- und fachgerechte Anwendung von technischen Vorschriften und Betriebsanweisungen
- Merkblätter und Richtlinien zur Verhütung von Unfällen beim Umgang mit Werk- und Hilfsstoffen sowie mit Werkzeugen und Maschinen
- regelmäßige Unterweisung der Mitarbeiter/-innen
- sachgerechter Umgang mit Gefährdungen
Regelmäßige Reflexion über Gefährdungen durch Routine
Präventionsmaßnahmen
- gesundheitserhaltende Verhaltensregeln
Betriebliche Maßnahmen der Gesundheitsförderung
Individuelle Belastungsgrenzen und Resilienz
ergonomische Arbeitsweisen beachten und anwenden
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Ergonomische Arbeitshaltung besprechen und beachten. Auf eigene Gesundheit achten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
Ergonomie am Arbeitsplatz, z. B.:
- Lichtverhältnisse
- Bewegung und Dehnung
- Wechsel zwischen Sitzen und Stehen
- Einstellungen an Arbeitsmitteln
- Hilfsmittel wie Hebe- und Tragehilfen
Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben und erste Maßnahmen bei Unfällen einleiten
Achtung: nur betrieblich zu vermitteln!
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Interne Vorgehensweise bei Unfällen/Notfällen besprechen und üben: Wer wird wann informiert und was ist zu tun?
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 7 in der App Azubi-Digital beantworten.
Hintergrundwissen:
- Arten von Notfällen
- Erste-Hilfe-Maßnahmen und Ersthelfer/-innen
- Notruf- und Notfallnummern
- Unfallmeldung
- Meldekette / Rettungskette
- Fluchtwege und Sammelplätze
- Evakuierungsmaßnahmen und Evakuierungshelfer/-innen
- Dokumentation
- Meldepflicht von Unfällen
- Durchgangsarztverfahren
betriebsbezogene Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden, Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
Achtung: nur betrieblich zu vermitteln!
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Brandschutzvorschriften besprechen und beachten.
2. Verhaltensregeln im Brandfall besprechen.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- Bestimmungen für den Brand- und Explosionsschutz
- Zündquellen und leicht entflammbare Stoffe
- Verhaltensregeln im Brandfall (Brandschutzordnung)
- Maßnahmen zur Brandbekämpfung
- Fluchtwege und Sammelplätze
- automatische Löscheinrichtungen
- Einsatzbereiche, Wirkungsweise und Standorte von Löschmitteln
Berufsbildposition 3 - Abschnitt B (integrativ)
Umweltschutz und Nachhaltigkeit
a) Möglichkeiten zur Vermeidung betriebsbedingter Belastungen für Umwelt und Gesellschaft im eigenen Aufgabenbereich erkennen und zu deren Weiterentwicklung beitragen
c) für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes einhalten
d) Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Wiederverwertung oder Entsorgung zuführen
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
Die Abfallentsorgung unterliegt diversen Vorgaben. Diese sind einzuhalten.
1. Besprechen, wie die Praxisabfälle im Einklang mit den Regelungen des Umweltschutzes zu entsorgen sind.
2. Die/der Azubi soll überlegen, wie das Praxisteam in jeweiligen Aufgabenbereichen zur Ressourcenschonung und Vermeidung von Umweltbelastung beitragen kann?
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 3 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- Wahrnehmung und Vermeidung oder Verringerung von Belastungen, z. B.: Lärm, Abluft, Abwasser, Abfälle, Gefahrstoffe
- rationelle Energie- und Ressourcenverwendung, z. B.: Gerätelaufzeiten, Wartung, Lebensdauer von Produkten, Umgang mit Speicher- und Printmedien
- vorausschauende Planung von Abläufen
- Abfallvermeidung und -trennung
- Erfassung, Lagerung und Entsorgung betriebsspezifischer Abfälle
- Wasserrecht, Chemikalienrecht, Abfallrecht, Recyclingvorschriften
- Sensibilität für Umweltbelastungen auch in angrenzenden Arbeitsbereichen
- Rechtsfolgen bei Nichteinhaltung
b) bei Arbeitsprozessen und im Hinblick auf Produkte, Waren oder Dienstleistungen, Materialien und Energie unter wirtschaftlichen, umweltverträglichen und sozialen Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit nutzen
e) Vorschläge für nachhaltiges Handeln für den eigenen Arbeitsbereich entwickeln
f) unter Einhaltung betrieblicher Regelungen im Sinne einer ökonomischen, ökologischen und sozial nachhaltigen Entwicklung zusammenarbeiten und adressatengerecht kommunizieren
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Besprechen, wie Produkte, Materialien und Energie in der Praxis nachhaltig genutzt werden können.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 3 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
-
Herkunft, Herstellung, Transportwege
-
Lebensdauer und langfristige Nutzbarkeit
-
ökologischer und sozialer Fußabdruck von Produkten und Dienstleistungen bzw. von Wertschöpfungsprozessen
-
Prüfsiegel und Zertifikate, z. B.: fairer Handel, Regionalität, ökologische Erzeugung
-
Optimierungsansätze und Handlungsalternativen unter Berücksichtigung von ökologischer Effektivität und Effizienz
-
Wirksamkeit von Maßnahmen und Wertschätzung innovativer Ideen
-
betriebliches Umweltmanagement
-
Aufbau und Pflege von Kooperationsbeziehungen
-
vernetztes ressourcensparendes Zusammenarbeiten und abgestimmtes Vorgehen
-
Nachhaltigkeit und Umweltschutz als Wettbewerbsvorteil
Berufsbildpositionen 4 und 5 - Abschnitt B (integrativ)
Digitale Arbeitswelt I Kommunikation und Kooperation
mit eigenen und betriebsbezogenen Daten sowie mit Daten Dritter umgehen und dabei die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit einhalten
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Besprechen, welche Vorschriften und interne Vorgaben insbesondere zum Schutz der Patientendaten gelten.
2. Sicheren Umgang mit vertraulichen Informationen und Daten insbesondere am Empfang besprechen und regelmäßig üben. Grenzen für Auskunftserteilung am Telefon besprechen und einhalten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- Unterscheidung von Datenschutz und Datensicherheit
- Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), betriebliche Regelungen
- Funktion von Datenschutzbeauftragten
- Relevanz von Datenschutz und Datensicherheit in betrieblichen Arbeitsabläufen
Risiken bei der Nutzung von digitalen Medien und informationstechnischen Systemen einschätzen und bei deren Nutzung betriebliche Regelungen einhalten
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Besprechen, wer in der Praxis auf welche Daten zugreifen darf und wie der Zugriffschutz sichergestellt wird. Eigenes Verhalten reflektieren.
2. Gefahren, die durch Öffnen von Anhängen, Links und Downloads ausgehen können, besprechen und praxisinterne Regelungen vorgeben.
3. Praxisinterne Ansprechpartner zu Themen des Datenschutzes benennen.
4. Vorgehensweise im Falle einer Datenpanne besprechen.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- betriebliches Zugriffschutzkonzept und Zugriffsberechtigungen
- Gefahren von Anhängen, Links und Downloads
- betriebliche Routinen zum sicheren Umgang mit digitalen Medien und IT-Systemen
- Umgang mit Auffälligkeiten im Bereich Datenschutz und Datensicherheit
- Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung digitaler Medien und von IT-Systemen
- betriebliche und allgemeine Ansprechpartner sowie Informationsstellen zu Datenschutz und Datensicherheit
4 c) ressourcenschonend, adressatengerecht und effizient kommunizieren sowie Kommunikationsergebnisse dokumentieren
5 a) situations- und adressatengerecht sowie zielorientiert kommunizieren
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Besprechen welche analoge bzw. digitale Kommunikationsformen für Erledigung welcher Aufgaben (z.B. Terminabsprache mit Patienten, Aufklärung über Verhalten nach einem Eingriff) effektiv eingesetzt werden können.
2. Situationsbezogene Patientengespräche in Bezug auf dessen Inhalte und Ablauf planen.
3. Gesprächsführung in verschiedenen Situationen (mit Patienten sowie Kolleginnen und Kollegen) üben und reflektieren.
4. Dokumentation der Kommunikationsergebnisse (z.B. Aktennotiz oder Gesprächsnotiz, Eintrag in die Patientenakte) besprechen und üben.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- analoge und digitale Formen der Kommunikation und deren Vor- und Nachteile
- klare Strukturierung der Kommunikation - Aufbau, Phasen und Planung eines Gespräches
- verbale und nonverbale Kommunikation
- Techniken der Gesprächsführung
- Hervorheben der Inhalte
- Berücksichtigen der individuellen Situation und Möglichkeiten des Empfängers
- Reflexion des eigenen Kommunikationsverhaltens
- Qualität einer Dokumentation, z. B. Adressatenbezug, Aktualität, Barrierefreiheit, Richtigkeit, Vollständigkeit
4 d) Störungen in Kommunikationsprozessen erkennen und zu ihrer Lösung beitragen
5 b) Ursachen von Konflikten und Kommunikationsstörungen erkennen und zu deren Lösung beitragen
5 d) betriebliche Kommunikationsregeln beachten, Kommunikationskanäle auswählen und verwenden
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Kommunikationsregeln kennen und anwenden, mit eigenem Verhalten zur Vermeidung von Konflikten beitragen.
2. Betriebsinterne Regeln zum Konfliktmanagement besprechen, Ansprechpartner klar benennen.
3. Mögliche Störungen in der Kommunikation mit den Patienten in unterschiedlichen Situationen besprechen und lösungsorientiertes Verhalten üben.
4. Störungen in der Kommunikation im Team in unterschiedlichen Situationen anlassbezogen besprechen und lösungsorientiertes Verhalten üben.
5. Auf eigenen sprachlichen Ausdruck achten und erkennen, welche Ausdrucksweisen konfliktfördern sind. Eigenes Verhalten reflektieren.
6. In einem Teamgespräch auf eine Konfliktsituation eingehen und aufzeigen, was getan werden kann und die Probleme zu erkennen und zu lösen.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- regelmäßige Teamsitzungen, Mitarbeitergespräche
- Zielvereinbarungen
- Kanäle: Chatnachrichten, Infotafel, E-Mail, persönliche Gespräche
- Anwenden einer wertschätzenden Kommunikation
- Merkmale und Ursachen von Kommunikationsstörungen
- Analyse von Kommunikationsstörungen
- Präventions- und Lösungsstrategien
- Kompromiss, Konsens und Kooperation
- Beherrschen und Anwenden von Kommunikationsgrundlagen und Beitragen zur Vermeidung von Kommunikationsstörungen
- Beachten des betriebsinternen Konfliktmanagements (standardisiertes formales Vorgehen)
- Einbeziehen unterschiedlicher Kommunikationstheorien zur Aufdeckung von Störungen
- Beachten unterschiedlicher Sprachniveaus, z. B.: klare Ausdrucksweise, Erkennen von Sarkasmus
- Erarbeiten gemeinsamer Lösungen, z. B.: Nachfragen, direktes Ansprechen von Problemen,
Mit welchen Teammitglied gibt es Kommunikationsprobleme?
Informationen in digitalen Netzen recherchieren und aus digitalen Netzen beschaffen sowie Informationen, auch fremde, prüfen, bewerten und auswählen
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Die Möglichkeiten sinnvoller Nutzung von Internetrecherchen besprechen.
2. Gefahren, die durch Nutzung von Internet ausgehen, besprechen und Vorgaben zur Internetnutzung in der Praxis beachten.
3. Eine Aufgabe zur Recherche im Internet erteilen (z.B. bezüglich der Aufgaben der zahnärztlichen Körperschaften) und die Ergebnisse besprechen.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 9 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- Suchstrategien und Suchanfragen
- zentrale Suchbegriffe für Recherchefragen
- Präzisierung von Fragen unter Nutzung der Funktion von Suchmaschinen
- Güte- und Inklusionskriterien von Quellen
- Bewertung von Informationen und deren Herkunft
- Wissens- und Informationsmanagement
Lern- und Arbeitstechniken sowie Methoden des selbstgesteuerten Lernens anwenden, digitale Lernmedien nutzen und Erfordernisse des lebensbegleitenden Lernens erkennen und ableiten
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Zu Beginn der Ausbildung die Vorteile systematischen Lernens besprechen und die verwendeten Lernmethoden hinterfragen, bei Bedarf nachsteuern und alternative Möglichkeiten aufzeigen.
2. Feedbackgespräche zum Lernerfolg regelmäßig durchführen.
3. Im Laufe der Ausbildung zum selbstgesteuerten Lernen anleiten und motivieren.
4. Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
5. Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- formale, non-formale und informelle Lernprozesse
- Lernen in unterschiedlichen Lebensphasen
- Voraussetzungen und Qualitätskriterien für selbstgesteuertes Lernen
- Eignung und Einsatz von digitalen Medien
- Lern- und Arbeitstechniken
4 g) Aufgaben zusammen mit Beteiligten, einschließlich der Beteiligten anderer Arbeits- und Geschäftsbereiche, auch unter Nutzung digitaler Medien, planen, bearbeiten und gestalten
5 c) sich in das Team integrieren, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kooperieren und ergebnisorientiert handeln
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Zu Beginn der Ausbildung die Zuständigkeiten im Team (Organigramm) besprechen und unterschiedliche Kompetenzen aufzeigen.
2. Kommunikationsregeln im Team aufstellen und eigens Verhalten als Teammitglied reflektieren.
3. Zeit- und Aufgabenpläne besprechen und die Wichtigkeit der Kommunikation für reibungslosen Praxisablauf besprechen.
4. Die Bedeutung von Teamfähigkeit besprechen und eigenes Verhalten reflektieren.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 2 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 9 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 13 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- Rollen, Kompetenzen und Interessen von Beteiligten
- Identifikation des geeigneten Kommunikationsmittels unter Beachtung verschiedener Methoden
- Prüfung im Team von Anforderungen mit Rollen- und Aufgabenverteilung
- technische, organisatorische, ökonomische Rahmenbedingungen
- abgestimmte Projekt-, Zeit- und Aufgabenpläne
- zielorientiertes Kommunizieren, beispielsweise auf Basis der SMART-Regel
- systematischer Austausch von Informationen zur Aufgabenerfüllung
- Entwicklung und Pflege von Kooperationsbeziehungen
4 h) Wertschätzung anderer unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Vielfalt praktizieren
5 e) Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage erfolgreichen Handelns sowie soziokulturelle Unterschiede berücksichtigen
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Zu Beginn der Ausbildung besprechen, welche Rolle das Einfühlungsvermögen und Sachlichkeit für den respektvollen Umgang miteinander spielen.
2. Zu Beginn der Ausbildung die Verhaltensregeln für einen respektvollen Umgang im Team aufstellen und im Praxisalltag konsequent anwenden.
3. Regelmäßig in Teamgesprächen die Bedeutung von Wertschätzung zur Vermeidung von Mobbing hervorheben und von allen Teammitgliedern konsequent einfordern.
4. Die Bedeutung von Vertrauen als einen wichtigen Faktor für eine erfolgreiche Teamarbeit besprechen. Beispiele für Vertrauensbruch und dessen mögliche Folgen aufzeigen.
Themenbezogene Fragen unter Lernfeld 1 in der App Azubi-Digital beantworten.
Themen:
- Einfühlungsvermögen
- respektvoller Umgang
- Sachlichkeit
- Dimensionen von Vielfalt in der Arbeitswelt, z. B.: Alter, Behinderung, Geschlecht und geschlechtliche Identität, ethnische Herkunft und Nationalität, Religion und Weltanschauung, sexuelle Orientierung und Identität
- wertschätzender Umgang mit anderen Personen
- teamorientiertes Kommunizieren
- Beachten verschiedener Begrüßungsrituale (kultureller Hintergrund)
- Beachten der Abstandsregeln
- Augenkontakt und offene Körperhaltung
- Verwenden von Ich- statt Du-Botschaften
eigenes Verhalten reflektieren
Aufgabenvorschläge für die Praxis:
1. Die Wichtigkeit der Selbsteinschätzung (Was kann ich? Was kann ich nicht etc.) und der Selbstreflexion (Wie habe ich es gemacht? Was kann ich besser machen?) für den persönlichen und gemeinschaftlichen Teamerfolg besprechen.
2. Zum Nachdenken über eigenes Handeln in unterschiedlichen Situationen animieren.
Themenbezogene Fragen in den einzelnen Lernfeldern beantworten.
Themen:
- selbstkritisches Überprüfen des eigenen Handelns
- Erkennen eigener Grenzen und Fehlbarkeit